26
Geschichte der Beßimmung
le, und breitet sich weit, besonders gegenMittag aus.
27. §• In den Jahren 1762 bis 66 hat HerrLiesganig durch Unterstützung der hochstieli-gen Monarchin MARIA THERESIA dreyGrade des Wienermeridianes, die Distanz vonSobieschitz bis Warasdin, mit sehr grosser Ge-schicklichkeit und Genauigkeit gemessen, wiein seinem Werke zu sehen, das diesen Titelführet: Dimensio Graduum Meridiani Viennen-fis & Hungarici Augg. jussu & auspiciis per-acta , a Josepho Liesganig S. J. Vindobonje3770. Er bestimmet dafür den Bogen des Meri-dians zwischen den Parallelzirkeln vonWien und
Sobieschitz 6io92,5W.K1. Grätz 66682,9 W.X1.Brünn 57585,2 - - Warasd. 111703,5 -
Die Breite von Sobieschitz..... 49° 15'
— Von dem Schloss Spilberg zu
Brünn. 49 n 28
— Der Jes Sternwarte zu Wien. 48 12 34 J
— Des P. Guld. Sternwarte zu
Gräz. 47 4 9
— Dem Jes. Kirchthurm zu Wa-rasdin. 46 18 18
Vermöge dieser Unterschiede der Breiteund obiger Weiten kommen folgende Grössenin Wienerklaftern für 1 Grad:
I. Von Wien und Sobieschitz. 53664,4 W. Kl.
II. — Wien und Brünn..... 58668,7 - -— Wien und Gräz.. .. 58463,1 - -— Gräz und Warasdin.. 58938,2 - -
III. Sobieschitz und Warasdin. 58655,0 - -
IV. Wien und Warasdin.... 58649,2 - -
Die-