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der Geßalt und Größe der Erde.
Diese Grössen stimmen nicht iibcrein: undder Autor glaubet, es rühre von dem Gräzer-gebirge her: welches die Richtung der Schwe-re der Körper etwas ändere, oder diese anzie-he : indem da der Schöckel 795 und der We-xel 929 W. Kl. über dem Meere erhoben ist.Indessen zieht er nach einer mittlern Propor-tionale folgende Grössen der Grade heraus;welche gegen Süden abnehmen :
1 Grad der Breite
Aus I. und II.... 58666, 5 Kl. 48° 43'
— III. 58655, o — 47 47
— IV. und iand. 58643, 2 — 47 15 .
Weil dieser Grade Grösse da von dem Hori-
zonte der Neustädterstandline zu verstehen;dieser aber bey deren nördlichem Ende 132Klafter höher als das Meer ist: so zieht er von je-dem 2, 3 Klafter ab, um die Grösse eines Gra-des für des Meeres Oberfläche zu haben. Da-für kommen also folgende Masse:
Wiener Klaftern Pariser für die Breite
58664.-
57086 -
43“
43
58652 -
57074 -
47
47
58641 -
57064 -
47
15 -
Die Balis oder Standline bey Neußadt hat-te Herr Liesganig dreymal gemessen , und kei-ne Messung disserirte vorn der Ändern um 1Schuh. . An-ihren Enden hat er zwey Gränz-steine , zu einem ewigen Andenken, und de-ren Prüfung, errichtet. Auf dem Nördlichensind folgende Worte in lateinischer Sprache:Unter Frankens und Marien Therefiens Maj.Maj. allerhöchßem Befehle und Schutze habe