23 Geschichte der Bestimmung
ich Joseph Liesganig a. d. G. J- drey Gradedes Wienertneridians gemessen , und diejennördlichen Grän^flein der Standline gej'et^t imJahre 1762. Auf dem Südlichen stehet: von demMittelpunkte dieses Judlichen Grän^Jleines bis%um Mittelpunkte des nördlichen Grän^JleinexJind 38465 Wienerjchuh 5 Zoll.
28- §. Im Jahre 1769 mass Herr Liesganigden ungarischen Grad nicht weit von Peterwar-dein. Er hatte da zwey Sternwarten, eine zuC^iirock im 45" 26' 25"? und die andere inKisteleck , dem 46" 28' der Breite errichtet.Die Weite zwischen beiden Parallelzirkeln war5999°/ 29 Wienerklaftern. Folglich kamen für1 Grad, dessen Mitte die Breite 45° 57' 13", 6hat, 58454/3 Wienerklafter und bey des Mee-res Oberfläche 58453 Wiener-und 5688 t Pari-serklaftern. Dieser Grad ist also so abweichend,oder von andern so sehr unterschieden, als derbey Gräz in Steyermark. Der Autor meint,dieses rühre von reichen Aerzadern unter derErde her. Peterwardein ist von der Kistel-eckermittagsline ZuZ, 1 Wienerklafter gegenAbend, und von seiner Perpendikulare 70948/ 9Wienerklafter gegen Mittag gelegen. DieserAusmessung wohneten zwey kaiserl. OfficiereUnterberger und Verite mit seinem Künstlerdem Brudbt 'Ramspöck bey: und sie ward ge-wiss genau verrichtet, wie aus seinem-, citirtenWerke abzunehmen.
29. §. Nun weis ich keine Ausmessung mehr,als die von dem amerikanischen Grade unter39“ 12 nördlicher Breite: welcher 56903 Tei-len hält, wie Herr de la Lande Herrn Liesganig
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