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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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5o I. A u s g a b e.

den Bogen O I, und zieht durch G mit F C dieParallele Gl: so ill diese der Raum, durchwelchen die Körper im Pole oder auch in Foder wo immer auf der Oberfläche der Erde ,ohne Fliehkraft in der nämlichen Zeit fielen.Mithin verhält sich die dasige Kreissschwerezur Polschwere, wie FI zu GI. Da nun indem Dreyecke FGl die zwey Seiten FG undF I und der Winkel G=HFC = FCA, be-kannt find: so lässt sich die dritte GI finden.So vermindert die Fliehkraft nicht nur dieSchwere ; sondern sie verändert auch die Rich-tung: indem diese ohne Fliehkraft FK(=GI),und bey der Fliehkraft FI ist ; mithin vornMittelpunkte C um den Winkel IFK = GIFabweichet: welcher ebenfalls aus dem Drey-ecke F1G = 1F K bekannt wird.

Es sey also der Halbmesser des AequatorsCA = a, die bey dieser Entfernung vorn Mit-telpunkte der Erde bekannte Geschwindigkeitder Polschwere g; welche wie eine bekanntePotenz n der Weite abnehme: so ist die bey

der Weite x y

* g

und bey der Weite y,

' <T

V.

er x'

schweren °—

ar- ' '' ar

folglich bey diesen Weiten x und y, von denunendlich kleinen Massen dx und dy die Pol-dx , gy'dy

a* a

Weil nun die Geschwindigkeit der Flieh-kraft ein Theil von der Polschwere ist: so seydie in der bekannten Weite a unterm Aequa-ror bg; folglich, da sie wie der Halbmesserdes beschriebenen Kreisses ist, in der Weite