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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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II. Ausgabe.

Wo man die wahre Grösse x leicht, auch durchdie Logarithmen , finden kann.

Da sieht man auch, wie sich der erste zum45 oder 4Ö ten Grade, der Grösse nach, ver-hält, nämlich wie 3587874 zu 3600000.

3. ZUSATZ.

60. §. Darum ist dann nicht nöthig die Er-de bey den Polen für eingedrückt zu halten ,oder die Axe kleiner als desAequators Durch-messer anzunehmen, weil die Grosse der Gra-de vorn Aequator an bis zum Pole stets zu-nimmt: sondern dieses muss auch geschehen,wenn die Erde eine vollhommene Kugel ist:Welche sie auch seyn kannlo dass der Ein-druck bey ihren Angeln für nichts %u rechnen.Denn ihre Figur bestimmt hauptsächlich derOcean, das grosse Weltmeer, das Wasser,welches so tief ist, dass dadurch bey ihren An-geln und der Line (Aequator) kein so grosserUnterschied der Halbmesser entstehen kann :welcher etwa T ^j des Erdhalbmessers oder gar0 ist (I. Ausgabe 6. Anmerkung).

4. Anmerkung.

61. §. Dass die Erde jemals fliessig gewe-sen , ist wohl nicht zu glauben. Wie könntendie Berge , die so schweren Theile der Erde,über andere leichtere hervorragen ? Ist nichtein hydrostatisches Gesetz, dass in dem Flie-ssigen die schweren Theile in die Tiefe sinken ?Wie sollten hernach die stein-und ärzreichenGebirge über dem Wasser und andern leichtem

Thei-