7 6
II. Ausgabe.
Wo man die wahre Grösse x leicht, auch durchdie Logarithmen , finden kann.
Da sieht man auch, wie sich der erste zum45 oder 4Ö ten Grade, der Grösse nach, ver-hält, nämlich wie 3587874 zu 3600000.
3. ZUSATZ.
60. §. Darum ist dann nicht nöthig die Er-de bey den Polen für eingedrückt zu halten ,oder die Axe kleiner als desAequators Durch-messer anzunehmen, weil die Grosse der Gra-de vorn Aequator an bis zum Pole stets zu-nimmt: sondern dieses muss auch geschehen,wenn die Erde eine vollhommene Kugel ist:Welche sie auch seyn kannlo dass der Ein-druck bey ihren Angeln für nichts %u rechnen.Denn ihre Figur bestimmt hauptsächlich derOcean, das grosse Weltmeer, das Wasser,welches so tief ist, dass dadurch bey ihren An-geln und der Line (Aequator) kein so grosserUnterschied der Halbmesser entstehen kann :welcher etwa T ^j des Erdhalbmessers oder gar0 ist (I. Ausgabe 6. Anmerkung).
4. Anmerkung.
61. §. Dass die Erde jemals fliessig gewe-sen , ist wohl nicht zu glauben. Wie könntendie Berge , die so schweren Theile der Erde,über andere leichtere hervorragen ? Ist nichtein hydrostatisches Gesetz, dass in dem Flie-ssigen die schweren Theile in die Tiefe sinken ?Wie sollten hernach die stein-und ärzreichenGebirge über dem Wasser und andern leichtem
Thei-