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11. Ausgabe.
Theilen geblieben seyn ? Sollen sie später ent-standen leyn ? Aber wie ? Ist ihre Nothwendig-keit zu Quellen und Flüssen nicht sowohl inallem Anlange als spätern Zeiren der weisestenAbsicht des allmächtigen Urhebers gemäss ge-wesen ? Aber man findet doch in den höchstenGebirgen Muscheln und Seegewächse; folg-lich hat das Meer einmal müssen darüber ge-wesen seyn. Dieses gebe ich zu, und Biiffbnerkläret es in seiner Theorie der Erde, wiedas zugegangen sey. Allein daraus folgetnicht, dals die Erde einmal ganz siiessig ge-wesen ; sondern es verstehet sich immer, dassihre äussere Figur hauptsächlich durch dasMeer bestimmet werde, wie schon gesagt: zu-mal das Erdreich dermal fest genug ist, dalsder grösste Unterschied der Pol - und Kreiis-lchwere, welcher von jener kaum den „VmTheil ausmacht, in dem Erdreiche, seiner Dichteund Höhe, keine Veränderung machen wird.Zudem kann die ganze Fliessigkeit der Erde,sie sowohl kugelförmig als sphäroidisch und el-lipsoidisch machen, nachdem das Fliessige be-schaffen (I. Ausgabe 6. Anmerkung).
5- A n m e r k u n g.
62. H. Betrachten wir zugleich andere Him-melskörper, die Sonne, den Mond, den Sa-turn, Jupiter, Mars, die Venus: können wirda einen Unterschied verschiedener Durchmes-ser oder der Rundung eines solchen Körpersbemerken? wenigstens habe ich durch meinichulzilches Gregorianisch - Teleskop , welchesJupiters Trabanten gut zeiget, auch durch
Seh-