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II. A u s g a b e.
schasten und Mitglieder der Akademie eitelund nichts, Bouguers Hypothese falsch seyn?Wer also spricht oder denket, der wiederholemir die Lesung dieses Aufsatzes, und sowohldie Ausmessungen der Erde als die mathema-tisch - physikalischen Beweise werden ihm kei-nen Zweifel an der Wahrheit dieser Xugelfor-me überlassen. Dass die Ausmessung in Nor-den und Süden mehr abweichet, als einige an-dere, schadet der Wahrheit nichts, auch nichtsdem Ruhme der Monarchen und der Akade-mie von Frankreich. Denn es sind ja nochandere Ausmessungen, die unter sich selbstnoch mehr unterschieden sind. Wer vermagetwas wider die Unmöglichkeiten, wider un-überwindliche Beschwerlichkeiten und Hinder-nisse ? Man findet solche genug in der Ge-schichte dieser Ausmessungen. Gebirge, Hitze,Kälte und andere Umstände haben diese ver-ursachet. Das menschliche Geschlecht hat durchden Aufwand der Monarchen und die Bemü-hungen der Mitglieder der Akademie nochimmer viele Kenntnisse und grossen Nutzen,und nun auch die Bestimmung der Gestalt undGrösse der Erde als eine Folge derselben er-langet ; wenn auch Bouguers Hypothese falschist: und diese muss falsch seyn; da die voll-kommene Rundung der Erde gewiss ist. Ogöttlicher Wolff. (Divine Wolffi); wie richtigist die Methode in deinen vortrefflichen, ewi-gen Werken der Wahrheit! wie vorsichtig undklug wandeltest du ihren Weg! auch als du inBetrachtung der erhabenen hugenijchen , new-tonijchen Lehre, dass die Erdaxe kleiner als
des