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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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III. Ausgabe.

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im Gleichgewichte, und dieses als grosse In-seln darin , von ungleicher Oberfläche, wie esBerge, Thäler und Ebenen nach der weisestenAbsteht mit sich bringen: die doch im Ganzen,der Runde der Erde nichts benehmen.

97. H. Nur der Schwere Richtung nach derErde Mittelpunkte, wenn diese gänzlich ruhensollte, welche ich angenommen, und dass dieErde alsdann eine vollkommene Kugel wäre,konnte man etwa noch zu beweisen fodern.Allein haben dieses nicht alle, welche ihreFigur zu bestimmen gesucht, zum voraus ge-sctzer? Wäre sie jemals stiessig gewesen; soWäre daran nicht zu zweifeln: denn das dich-tere, schwerere, weil es mehrere anziehendeKraft hat, würde sich in der Mitte, und allesübrige, das leichtere darum gesammelt haben,bis alles im Gleichgewichte gewesen Wäre:Wodurch nothwendig eine vollkommene Kugelentstanden wäre. Aber weg! keine Hypothe-se! wie werden wir hernach diese Richtungnach dem Mittelpunkte erweisen ? Da weis ichnun keinen andern Beweis, als: die Erde dre-het sich nun um eine Axe, welche nothwen-dig durch ihren Mittelpunkt der Schwere ge-het: so viel Gradmeslungen von verschiedenenMeridianen, wobey jene Richtung angenom-men wird, treffen so genau überein, als mannur wünschen kann, wie noch ferner zu sehenseyn wird: also muss jene Richtung der Schwe-re wahr seyn; das ist, wenn die Erde sichnicht umdrehere , nach ihrem Mittelpunktetrachten. Nebst dem hat jeder Körper einenMittelpunkt der Schwere, wo man sich die

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