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Die Bestimmung Der Gestalt Und Grösse Der Erde, Wie Auch Der Vorrückung Der Nachtgleichen, Schwankung Der Erdaxe, Verhältniss Der Massen Von Sonn Erd und Mond, etc / von Friedr. Wilh. Gerlach ...
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111. Aufgabe.

gel, welches weiter vorn Aequator, als jenesobere ist, entgegen. Mithin ist nothwendig,dass der Schwere Richtung gesagter Massen be-schaffen seyn müsse, und auch auf der einge-drückten oder elliptischen Kugelfläche nichtsenkrecht seyn könne. Etwas anders ist esmit den Wasser - oder Nivellierwagen, unddem Wasser in kleinen Behältnissen: da kannund muss die Richtung der Schwere, welcheaus der Fliehkraft und Pol-(oder ungehinder-ten) Schwere zusammengesetzt ist, das ist, derKreils-(oder durch die Fliehkraft gehinderten)Schwere, allerdings auf des Wassers Oberflä-che senkrecht seyn: weil bey so kleinen Gro-ssen, dieser Schweren Richtungen überall fürparallel, und genannter Unterschiedswinkel derwahren und fcheinbarn Breite da überall fürgleich anzusehen ist.

96. H. Also ist dann auch die Regel unrich-tig, wodurch man aus zwey gemessenen Gra-den des Meridians, der Durchmesser Verhält-nif's bestimmt: weil diese voraussetzet, dassder Schwere Richtung auf der eingedrücktenKugelfläche senkrecht sey; welches bewiese-ner Massen falsch ist. Wenn nun bey andernTheorien und Hypothesen alles falsch ist; wenndie gänzliche Fliessigkeit der Erde falsch;wenn die gleichartige Schwere ihrer Theilefalsch ; wenn ihre senkrechte Richtung auf derOberfläche fälsch: wie können hernach dieBestimmungen der Figur und Grosse der Erderichtig seyn? Ich betrachte sie, die Erde, hin-gegen, wie sie ist, das Wasser, Meer undErdreich; jenes nach hydrostatischen Gesetzen