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III. Ausgabe .
Auch mit den fünften bradleyifchen Beo-bachtungen stimmen die Unterschiede der Prä-cestion überein. Denn bis der Knoten vonder Herbstnachtgleiche wieder in die Frühlings-nachtgleiche kommt, in 9 Jahren, nimmt diePräceslion wieder lo zu, wie lie in den vor-hergehenden 9 Jahren abgenommen hat: und somüssen nothwendig alle Sterne wieder in diealte Lage kommen, wie sie dieselbe vor igJahren, nach abgerechneter mittlern Präces-sion, hatten. Folglich stimmt dann unser Un-terschied der Präcelsion ganz mit den bradley-ischen Beobachtungen überein; auch mit dermachinifchen Hypothese, da diese ebenfallsmit den Beobachtungen sehr übereinstimmet,
122, §■ Noch ist zu erweisen: ob eine wirk-»liehe Schwankung der Erdaxe ist; und ob die-le so beschaffen, wie es Herr Machin erkläret.Wir haben (im n8- und 120. §.) schon ange-merket , dass der Weltpol vermüg der Präcef-sion im polargleichen Zirkel um den Ekliptik-pol, stets nach der Richtung des mit ihm be-weglichen Aequinoctialkolurs als des KreilsesTangente fortrücke. Dieses beweisen auch die
msinlcosarr/ x
und FP
Mntia
Ausdrücke QP =m cos x dx „.
(in 101. §.): wo QP: FP = sin
n-(in
M 1111a '
1 : 1; das heisst: die Bewegung des Aequatorsoder seiner Axe nach der Richtung des Decli-nationszirkels, des Frühlingskolurs, welcherdurch die Nachtgleichen gehet, verhält sichzu der Vorrückung der Nachtgleichen in den
al-