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III. Ausgabe.
einerley Zeit bekannt und aufgeschrieben seyn:da Wäre es nicht undienlich, wenn feine Lan-ge jurt so wäre, dass es bey massiger WärmeSekunden schwänge ; doch ist dieses nichtnothwendig; ja vielleicht noch dienlicher, denUnterschied zu beobachten , wenn es kurz wä-re , etwa nur halbe Sekunden schwänge. Beo-bachtete man nun so damit an verschiedenenOrten, den Grad der Wärme und die AnzahlSchwünge von einerley Zeit (wobey man noth-wendig eine gut gerichtete Sekundenuhr ha-ben muss): lo kennte man da die Verhältniseder Pendellängen genau wissen : weil lieh die-se wie die Quadrate der Anzahl Schwünge voneinerley Zeit verkehrt verhalten. Ist man imStande, die wirkliche Länge des Pendels an ei-nem Orte zu messen; lo weis man sie hernachvon allen. Es versteht sich , dass man auchdie Länge des Sekundenpendels finden kann ;wenn das gebrauchte auch kein solches ist,londern man nur feine Länge, und die An-zahl Schwünge von einer bekannten Zeit weis.Dazu ist nicht nöthig feine Länge bey jedemGrade der Wärme zu messen , oder durch ei-ne unsichere Regel von einer Messung bey ei-nem gewissen Grade der Wärme, die Längenbey andern zu lchliefsen ; sondern man darfnur an dem bequemen Orte der Wohnung beyverschiedenen Graden der Wärme die AnzahlSchwünge von einerley Zeit beobachtet, unddes Pendels Länge bey einem dieser Grade derWärme gemessen haben ; so findet man durchdas verkehrte Verhältnils der Quadrate der An-zahl Schwünge von einerley Zeit die Pendel-