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111. Aufgabe.
find. Unfehlbar wird man da, bey Versuchen,auch Abweichungen des Pendels” gegen Mor-gen und Abend, und nach allen Wclrgegen-den finden ; nachdem der Ort der Beobach-tung, des Pendels, bey dem Gebirge oderverändernden Umstände genommen wird; sodass der beobachtete scheinbare Meridian öftersvon den Polen abweichen , die wahre Axe derErdkugel schneiden wird: dadurch wird sichder Wahre Abend und Morgen ebenfalls än-dern : welches die Astronomen beobachten;folglich wo es geschieht, finden können: wie-wohl diese Abweichung sehr klein , seltenmerklich seyn wird. Herrn d’Alemberts Vor-schlag ist also gut, nützlich. In Ansehung desPendels wollte ich rathen: man solle dazu al-lezeit das nämliche nehmen und nie verändern;sondern an jedem Orte, wo man damit dieVersuche macht, nur die Anzahl Schwünge(Oscillationen) von einerley Zeit merken;und durch diese die Verhältnis» der verschie-denen Längen bestimmen; wenn die Längenselbst auch nicht wahrhaft bekannt sind. Da-mit dieses nun desto richtiger geschehen kön-ne: so sollte das Pendel in einem hohlen luft-leeren gläsernen Zylinder eingeschlossen seyn ,und darin immer verwahret und mitgefünretwerden : auch sollten vorher schon an einembequemen Orte, wo man zu wohnen pflegt,mit dem Pendel im luftleeren Zylinder Versuchegemacht worden seyn , bey Kälte und Wärmenach den beobachteten Graden des Thermome-ters ; und so bey der mässigen, gröfsern undkleinern Warme die Anzahl der Schwünge von
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