2o2
1827 Polpunct Polpunct
Aug. 22 41° 48' 32."85 Kreis Ost. Sept. 3 5 i 8 ° i 3 '42.'11
24 32.84 4 42.10
25 32 . 8 o 5 42.8g
Mittel P = 4i° 48' 32 ." 83 ' Mittel P'= 3 i 8 'i 3 ' 42 ." 3 7
p — p<
also auch Aquatorhöhc—~—= 4 i° 47 ' 25 ." 2.3 ,
Polhöhe 48 12 34*77.
2g. §. Die beyden Enden der horizontalen Drehungs-axe sind bey dem Meridiankreise, wie bey dem Mittagsrohr,Cylinder vom gehärteten Stahle, die in Lagern von Glocken-metalle liegen. Man kann wohl in den meisten Fällen an-nehmen , dass die auf die Axe dieser Cylinder senkrechtenDurchschnitte genau kreisförmig sind, weil die Künstler dieMittel besitzen, die Ivreisform mit der grössten Scharfe zuerzeugen. Indessen wird eine Prüfung derselben nicht über-flüssig seyn.
I. Wenn das Niveau bey allen Drehungen des Instru-ments, d. h. bey allen Lagen des Fernrohres unverändertbleibt, so ist es sehr wahrscheinlich , dass die Durchsdinittedieser beyden Cylinder ähnliche und ähnlich liegende, odervielmehr, dass sie kreisförmige Figuren bilden.
Man stelle das Fernrohr horizontal , das Objecti* z. B.nach Süden. In dieser Lage gebe die Libelle, zweymdd inverkehrter Lage eingehängt, a Par. Linien östlich. — Mankehre das Instrument um, so dass der Kreis auf die indereSeite kommt, stelle das Rohr wieder horizontal, dai Ob-ject nach Norden , und in dieser Lage gebe die zweymahleingehängte Libelle b Linien westlich, so folgt daraus, dass
in der zweyten Lage die Libelle um
b — a
westlicher steht,
als i.i der ersten (und östlicher, wenn b<Taist). Un diessdurch ein Beyspiel zu erläutern (Königsb. Astr. Beob Y r ol.VI), so hatte man
Kreis Ost Kreis W es.
a Linien b Linien
o. 18 () o .45 YV
o .45 YV o.1o O
o.iä YV o. 5 i YV
0.12 YV o. 32 YV «. f.
1820. März 1728
April 7i3