2 o 5
5i solcher Beobachtungstage gaben in der ersten Columnedie Summen aller O. gleich 1.02, und die aller W. gleich6 36 —1.02 — 5.34
6 . 56 ; allso ist a =---= —— =0.172 W. Eben 'so
3 i 3 i '
war in der zweyten Columne die Summe aller O gleich 0.9g,und die aller W gleich 7.67; also ist
b— -- 1
' °-99
668
= o.2i5 W.
3 i 3 i
D ie Libelle stand daher im Mittel aus allen Beobach-
1) — a
tungen in der zweyten Lage, des Rohrs um—-—, oder dahier a westlich oder negativ ist, um
0.215 + 0.172 0.387
' =-— o . 1 q 5
Linien westlicher, oder da eine Par. Linie der Libelle 2.164Secunden beträgt, um (2 . iö4)(o . ig 3 ) = o. 418 Secunden ,westlicher als in der ersten Lage. Diese allerdings sehr ge-ringe Abweichung ist übrigens noch kein Beweis, dass diebeyden Enden der Rotationsaxe von der cylindrischen Figurverschieden sind, da sie auch daraus erklärt werden kann,dass die Axen dieser Cylindcr nicht ganz genau in einer ge-raden Linie liegen.
II. Um die Gleichheit der Durchmesser dieser Cylin-der zu untersuchen , wiederhohle man die in I erwähntenBeobachtungen der Libelle vor und nach der Umkehrungdes Kreises, doch so, dass in beyden Lagen des Kreises dasObjectiv des Fernrohres nach derselben Seite, z. B. nachSüden gekehrt ist. Zeigt in der ersten Lage die doppelt ein-gehängte Libelle x Linien gen Ost, und in der zweyten x‘Linien gen West, so ist (x'-f-x) die gesuchte Abweichungder Cylinder, wofür man die Differenz dieser beyden Zah-len nehmen wird , wenn beyde östlich , oder beyde westlichsind (Rönigsb. astr. Beob.). Man fand so an den in I ange-führten Beobachtungstagen
x
17. März 0.40 W28. März 1.42 W7. April 0.24 W
x Abweichung
1.00 O 1.40
0.40 W 1.02
1.38 W 1.14 u.f.