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Form des Fehlers a' Sin (b' -f- 2 z) aber lässt sich sowohl durcheine elliptische Figur der zwey Endcylinder der Rotations-axc, als auch durch eine Ellipticität des Kreises erklären*die derselbe durch denTransport, oder durch das Anschrau-ben an die Axe erhalten kann.
3i. §. Wichtiger scheint die Wirkung der Schwere aufdas Fernrohr und den Kreis in den verschiedenen Lagendesselben zu seyn. Diese Einwirkung suchte Reichen-bach durch Anbringung unveränderlicher Gegengewichtean dem Fernrohre aufzuheben. Wenn dieses möglich seynsoll, so muss der noch übrig bleibende Fehler der Beu-gung des Instruments die Form habenaSin z —f— b Cos z,
wo z die beobachtete Zenithdistanz , oder den Ort des Krei-ses, an welchem die Beobachtung gemacht worden ist, be-zeichnet.
Diese Grössen a und b lassen sich durch die verschie-denen Polhöhen bestimmen, welche man sowohl durch un-mittelbare Beobachtungen eines Circumpolarsternes, alsauch durch Beobachtung seines in einem Quecksilberhori-zonte reflectirten Bildes erhalten hat. So fand B e s s e 1(Beobachtungen "V ol. VII) durch unmittelbare Beobachtun-gen von a Urs. min.,
1821
Kreis
Ort des Poles
April
2o
bis 25
West
33°
44'
2."69
25
— 35
Ost
323
9
46.21
May
5
— 23
West
33
44
3.22
25
— 35
Ost
323
9
46.06
Juny
9
— *7
West
33
44
2.98.
e westlichen Beobachtung
en geben im Mittel
33°
44' 2.
"gG3,
und die östlichen
323'’ 9 ' 46."i35,
und ihre halbe Differenz von go abgezogen gibt die Polhöhe
= 54° 42' 5i."586.
Das Mittel aus mehreren solchen Beobachtungen gab
f = 54° 42 ' 5i."456.