Band 
Zweyter Theil.
Seite
207
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Form des Fehlers a' Sin (b' -f- 2 z) aber lässt sich sowohl durcheine elliptische Figur der zwey Endcylinder der Rotations-axc, als auch durch eine Ellipticität des Kreises erklären*die derselbe durch denTransport, oder durch das Anschrau-ben an die Axe erhalten kann.

3i. §. Wichtiger scheint die Wirkung der Schwere aufdas Fernrohr und den Kreis in den verschiedenen Lagendesselben zu seyn. Diese Einwirkung suchte Reichen-bach durch Anbringung unveränderlicher Gegengewichtean dem Fernrohre aufzuheben. Wenn dieses möglich seynsoll, so muss der noch übrig bleibende Fehler der Beu-gung des Instruments die Form habenaSin zf b Cos z,

wo z die beobachtete Zenithdistanz , oder den Ort des Krei-ses, an welchem die Beobachtung gemacht worden ist, be-zeichnet.

Diese Grössen a und b lassen sich durch die verschie-denen Polhöhen bestimmen, welche man sowohl durch un-mittelbare Beobachtungen eines Circumpolarsternes, alsauch durch Beobachtung seines in einem Quecksilberhori-zonte reflectirten Bildes erhalten hat. So fand B e s s e 1(Beobachtungen "V ol. VII) durch unmittelbare Beobachtun-gen von a Urs. min.,

1821

Kreis

Ort des Poles

April

2o

bis 25

West

33°

44'

2."69

25

35

Ost

323

9

46.21

May

5

23

West

33

44

3.22

25

35

Ost

323

9

46.06

Juny

9

*7

West

33

44

2.98.

e westlichen Beobachtung

en geben im Mittel

33°

44' 2.

"gG3,

und die östlichen

323' 9 ' 46."i35,

und ihre halbe Differenz von go abgezogen gibt die Polhöhe

= 54° 42' 5i."586.

Das Mittel aus mehreren solchen Beobachtungen gab

f = 54° 42 ' 5i."456.