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Einleitung zur Geschichte ^
Landkeute für wenig verständig halten, und über deren Hischlichte Sitten sie sich manche Spötterei erlauben. sth
Wir zittern in einer bemauerten Stadt, bei einem ^starken Winde, und haben doch selten oder nie die ringe-heure Macht der tobenden Wellen gesehen oder erfahren,wenn sie vom Winde gepeitschet in Staub und Dampfsich auflösen, und der ganze Ozean scheinet mit unermeß- ^
lichen Tiefen und Bergen abwechselnd ausgehöhlt undhöckericht zu seyn; und eine solche See selbst, wenn sonstdas Schis nur gut ist, besähet doch der wahre Seemannmit einem kühlen und unerschütterten Muthe, unddünkt sich mitten auf der Tiefe so sicher, als in deinfestesten Schlosse.
Diese so hoch gebrachte Kunst, bringt die entlegen-sten Länder zusammen; füllt den Schoos des üppigenEuropäers mit den Seltenheiten, Leckereien und Schä-zen der beiden Indien; führet Schuh und Sicherheitnach den entferntesten Gestaden, und verbreitet Schre-cken und Verheerung jenseit der ungeheuersten Meere.Es ist demnach diese Kunst eine der grösten, welche diegröfte Anspannung des menschlichen Verstandes zeiget,und dies schwache Geschöpf mit Stolz erfüllen müste,wenn dieser Stolz nicht schon, ein zu gemeiner Fehlerder Sterblichen wäre.
Diese Kunst aber ist nur allmählig zu dieser Voll-kommenheit gediehen, nachdem man Jahrhunderte hin-durch, mit trägem Schneckenschritte, sich derselben genä-hert. Die genaue Erforschung der gesamten Natur,der magnetischen Kraft, der Natur der Gestirne, ihresbestimten Laufes, ihrer Einwirkung auf einander undauf Ebbe, Flut und Winde; die genauere Kentnis derLuft, ihrer periodischen Ströhmungen, ihrer verschie-denen Bestandtheile, ihrer verschiedenen Dichtigkeit inihren Schichten; die Kenntniß der verschiedenen Schweh-
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