!l. Abschn. zur Zeit des Mittelalters. 69
dem er dasselbe ganz nmstegelt, nannte er es Gardae-holm (Gardarsinsel). Er überwinterte m ^sland, unoerzählte im Frühjahre in Norwegen, daß dies neuem-deckte Land ganz mit Holz überwachsen, und sonst ein gtes band sey. Diese Nachricht bewog einen anderenSchweden, Nahmens Flocke, der durch seine Seereijensich einen grossen Nahmen und viel Zutrauen unter dennordischen Völkern erworben hatte, dahin zu ziehen. Erlangte glücklich an, allein da er hier mit seiner Gesellschaftauch den Winter über blieb, so fand er an der nördlichenSeite der Insel viel Treibeis, und gab daher derselben, we-gen dieses Umstandes denNahmenIsland, den sie auchnoch führet. Das Land muß ihm auch gar nicht gesattlen haben, denn er beschrieb es, bei seiner Rückkunftnach Norwegen, als ein sehr schlechtes Land. Dagegeneinige seiner Mitgesährten, es als ein Land angaben,das von jedem Halme Butter träufle. Die nnderfpre-chenden Gerüchte, scheinen doch vielen die Lust nach die-sem so sehr nachteilig geschilderten Lande benommen zuhaben. Zuletzt entschlossen sich Ingolf und sein FreundLeif 874. noch einen Versuch zu wagen. Beide Fremdezogen hin, und das Land schien ihnen nicht schlecht zuseyn, sondern es bewogen sie desselben Vortheile, stchdaselbst ordentlich niederzulassen, welches sie auch nachetwa vier Jahren bewerkstelligten. Ingulf brachteLeute, Vieh, und alle nöthige Gerathschafr, und Lechzder indessen nach England in Krieg gegangen war, brachteseine erbeutete Schätze dahin. Die allerersten Entdeckerglaubten aus denen daselbst bereits vorgefundenen irrlan-dischen Büchern, Glocken und Bischofsstäben, daß In-länder schon vor diesem drauf gewohnt hätten, «^uemes ist mir mehr wahrscheinlich, daß eine NvrmannstcyRauberparrei, die schon auf Irrland gelandet, und g"wBeute davon getragen, und unter andern Bücher, dcken, und Bischofsstäbe mitgebracht und hier gelchM
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