N-Abfchn. zur Zeit des Mittelülters. 75
Erdbeschreibung vom nördlichen Europa nachvöllig Aelfred, aus dem Angelsächsischen beinahewörtlich übersetzt.
^un will ich (die Gränzen) Europens beschreiben, ssweit wir es zuvorderst wissen. Von dem Flusse Danals(Tanais) westwärts bis zum Rhemsirohme, welcher vondem Gebirge, dos man Alpis nennt, entspringt, undläuft nordwärts in den Arm des grossen Meeres '), wel-ches das Land umgiebt, das man Brmauma nennt:und drauf südwärts zum Donuastrohme ^), dessenQuelle nahe der des Rheines ist, und lauft östlich, imNorden von Griechenland aus in die Wendelsee ')(Mittelmeer); und nordwärts nach dem grossen Meere,das man Arven-See (weiße See) nennet: innerhalb
densel-
r) Aeiftcd nennt das grosse Meer oder den Ozean Garsecg: mit ei-nem Worte zu dem ich in unserer deutschen Sprache und seinen ver-wandte» Mundarten keinen Ursprung weis. Ein kleines engeresMeer nennt Aclfted stets Sä oder See.
H Es heißt in dieser Schrift die Donau allezeit Donna.
Z) Da das Mittelu-cer gleich bev seinem Ansauge , wo es mit demAtlantischen Ozean zusammenhangt, die Provinz Andalusien inSpanien hat, welche von den Wandalen oder wandeln, diesie bewohnten, den Nahmen hat; diese Wandel» auch nachgcheudsin Afrika am Mittclmcere wohnten, so ist es gar nicht befremdend,daß Aclsred ein von deutschem Blute abstammender Flirstc DiesesThcis des Mittclmcere- sollte nach einem gleichfalls deutschen L>tam-we, die Wendel-See nennen
§ 2s ist bekannt, daß die alten Nordischen Völkervon Leu Lappen unterscheiden, und sie vcrst ) ^icht,
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