Abschn. zur Zeit des Mittelasters. 9 r
„wäres am breitsten, und je mehr nördlich, je''schmäler. Ostwärts ^°) mag eö wohl sechzig Meilen'-breit seyn, oder etwas breiter; in der Mitten dreißig» vdeo breiter; und nordwärts, sagte er, daß wo es am«schmälsten wäre, daß es an die drei Meilen breit seyn"Möchte zu dem Moore. Und die Moore sind an eini-- gen Orten so breit, daß ein Mann in zwei Wochen"wöge herüber fahren: und an einigen Orten so breit,"daß ein Mann möchte in sechs Tagen herüber fahren.
„Gegen über dem Lande, südwärts, an der andern.-»Seite der Moore ist alsdenn Sveoland ^') (bis zu"dem Lande nordwärts) und gegen über dem, nordwärts»>'st Bwenaland. Die Awenas berauben zuweilen"die LHordmäimer über den Mooren. Zuweilen aber"thun es die Nordmänner ihnen. Es sind sehr grosse"süsse Wasser-Seen zwichen den Mooren. Die"Tvweiias tragen ihre Schiffe über Land zu diesen
„Seen,
6s) Ostwärts; es ist zwar dies die Lesart des Originales, alleinman steht leicht, daß es heissen solte südwärts, besonders wennman die Karte von Norwegen vor Augen hat, sieht man aus derNatnr des Landes, daß kein ander Wort als südwärts stehen könne,überdem ist es den, nachfolgenden nordwärts entgegen gesetzt, undes ist demnach kein Zweifel, baß hier etwas verschrieben worden.
6') Diese Stelle hat viel Dunkelheit. So viel indessen siehet man,daß zwischen dem Wohnsitze Ohthers in Halnoland und dem ihmim Süden gelegenen Sveoncnlande, grosse Moor - Brücher gelegenwaren. Ferner daß gegenüber dem nördlichsten Theile des Sveo->Neulandes Lwenland d. i. Finnland war. Diese Finnen oderKwcnas stießen nicht unmittelbar a» Nordmannaland, sondern eswaren die Moorbrücher des wüsten Striches zwischen beide«Landern.
62) Die Engländer brauchen noch jetzt das Wort meer jm Norden,um einen See mit süßem Wasser anzuzeigen, und eben das Wortwer braucht hier Aelfted.
6;) Schiffe, die tragbar sind, scheinen wohl nur Böte zu seyn, da,her sie auch nur als sehr klein und sehr leicht beschrieben werden.