n Absthn. zur Zeit des Miklelalttt's. 1 79
grossen Flügeln: die zwoke hat noch grössere Flügel^ls die andern, die weiß und schön sind und die Flügel-«edern sind mit runden Augen, wie die Pfauen ihredon Golde glänzend. Der Kopf ist schwarz und rothw/ön gebaut, der Hals schwarz und weiß: die dritte
ist von der Gestalt unserer Kraniche in Italien. Dievierte Art sind ganz kleine Kraniche, die mit rothen undblauen gemischten Federn schön gezeichnet sind. Die fünfteAn sind grau, mit einem rothen und schwarzen Kopfeund dabei sehr groS. Ganz nahe an der Stadt ist ein<hal, in dem eine erstaunende Menge von RebhünernUnd Wachteln gesunden wird, zu deren Unterhalte derKhan im Sommer Hirse, und Mohrhirse, und an-deres Gesame, das dergleichen Böget gerne essen, säen,über nie aberndren laßt, damit sie reiche Nahrung fin-den; es sind auch viele Menschen zur Aufsicht bestellt:barnst niemand die Vögel wegfange, auch sogar des8'rühlmges, wenn die Hirse gesäet wird. Diese Vögelbnd auch schon so zahm, und zum Futter gewöhnt, daßwenn der Wärter nur pfeift, und das Futter zur ErdenUurft, sie augenblicklich auf ihn zukommen. Der grosseKhan hat auch lassen sehr viele kleine Häuserchen machen,Uf denen sie des Nachts bleiben. Wenn derselbe nun zubiestr Landschaft kommt, so hat er die Vögel im gröstcnÜberflüsse: und im Winter wenn sie recht fett sind, läßt^ sich derselben grosse Vorräthe auf Lasithicren und Ka-Uiecler, zubringen, weil er selbst wegen der grossen Kal-^ nicht da zu bleiben pflegt.
Wendet man sich von dieser Landschaft drei Tage-^istn nach Südwestcn, stößt man auf die Stadt ZLan-bu (Ciandu, Cyandi, Tschangku) welche Kublai Khan^bauet, und darin einen Pallast von bcwundernswür-b'ger Kunst und Schönheit angelegt hat, dazu Marmorvnd andere schöne Steine sind gebraucht worden. An ei-ve Seite des Pailasts stößt ein Thiergarten, der mehr als
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