U-Abschn. zur Zeit des Mittesalters. i8r
8en. Drei Monathe im Jahre, nämlich in December,-^anuarius und Februarius bleibt Kublai - Khan zuEainbalu (eigentlich Rhan Balgaßun, oder abge«
Rhan - BalFa, woians die Arabischen Schrift-sieller Rhanbalick oder Bhanbalr'gh gemacht, undJtaläner Lhanbalig oder Lhanbalu, Camballt,auch Gamalecco. Es bedeutet DönlIsstadr, und istdie Uebersehung des schinesischen Worts RlNI-Tsching,welches jetzt der nördliche Theil der Stadt Pe -d. j. der nördlichen Residenz ist, und den kaiser-lichen Pallast in sich schliesset). Diese Stadt liegt imAnfange von Camp gegen Südosten, und ihr Nahmebedeutet die Stadt des Herren (Khan). Sie hatgerade Strassen, und prächtige Gebäude und der Kai-serliche Pallast ist gros und sehr prächtig. Es ist auchiunerhalb der Stadt ein ganzer Thiergarten mit vielem> Wildprete, und allerlei Büschen, Seen und Gewässern^ angelegt.
Dies ist kürzlich der Inhalt der Beschreibung allerNördlichen Gegenden Asiens im Mareo Polo.
Man findet, ausser den merkwürdigen Nachrichten,b>e bereits hier sind angeführt worden, noch die Nach-sicht, daß man in Kathai oder Nord Schina einen WeinReis und Gewürzen zu bereiten wisse, der sehr wohlichineckt und geschwinder trunken macht, als der Wein.Allein weit älrer ist die Nachricht eines Mohammedani-schen Reisenden ums Jahr 8)i/ den Euseb. Renaudoc^'erst aus dem Arabischen überseht, herausgegeben hat.
spricht: „Sie (die Schineser) haben eine Art Wein,über aus Reis gemacht wird; Sie haben keinen andern''Wein im Lande, es wird auch kein anderer zu ihnen"geführt; sie wissen nicht was Wein sey, und trinken»nicht davon." So finden wir die ältesten NachrichtenBrandtwein in Schina, wo sie wahrscheinlich diese
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