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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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192 Von den Entdeckungen Lm Nord. Il Abschu»

Land, welches Geyalec heisset, darinn viel Christen si»b,die einen Bischof haben, und Mönche BarfüsserOrdens,die aber ihren Gottesdienst nicht i» lateinischer, sonder»tatarischer Sprache verrichten, damit der gemeine Ma»»das Gesungene lind Gelesene verstehen könne. Nun erstkamen sie in die grosse Tatarey zu dem Edigi, der de>»Zegra geschrieben hatte, er solle nur kommen, so würdeer ihm die Krone geben. Dieser Edl'tst hatte eben da- ^mals alle seine Völker versammlet, und wolte ins La»b ^Ibißibur (Bißibur, Ißibur) ziehen. Sie musten zwe> !Monathe ziehen, ehe sie es erreichten. In dem Land?ist ein Gebirge, welches g2 Tagereisen lang ist, und a>»Ende desselben ist eine Wüste, die das Ende des Erd-reichs ist. Die Wüste ist wegen des Gewürmes u»dder wilden Thiere unbewohnbar. Es irren in dem Ge-birge wilde Menschen herum, die am ganzen Leibe, de>»Angcsichte, und den Handen ausgenommen rauh sind- >Sie leben von grünem Laube und Wurzeln, und wassie sonst ankommen können. Es sind auch wilde Esi^von der Grösse eines Pferdes in dem Gebirge, nebst a»- ^dem wilden Thieren. Die Hunde werden in dem Landsfür den Karren und Schlitten gespannt, und auch geges-sen. Sie haben auch die Grösse eines Esels.glauben in Ißibur an den Herrn Christum. Die Ein-wohner begraben ihre unverheirathete junge Leute mit Spi^und Frölichkeit, und essen und trinken bei seinem Grabe'Es werden nur Bohnen in dem Lande gebanet, u»bman ißt daselbst kein Brodt. Schilvtberger merket a»evan, daß er alles dies bei dem Königes Sohne Zegr§/selbst gesehen habe.

Nach Eroberung des Landes Bißibur zogen wnach dem Lande Malor (Bulgar, Wolgar) und cr^berten das gleichfalls; und ke' rten drauf in ihr eige»Land. Es ist in dem Lande eine Gewohnheit, dass betKönig in der grossen Tatarei, einen Obiuanu

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