H.Abschn. zur Zeit des Mittelatters. 22z
Achtung gegen den Nicolo, durch dessen Einsichten undTapferkeit, die Flotte war erhalten und ihm so vieleStädte mit leichter Mühe erobert worden. Hierauf zo-8en sie triumphirend nach Friesland der Hauptstadt,welche ganz südwestlich an einem Meerbusen der Inselgelegen war. In diesem Busen ist eine so großeMenge von Fischen, daß damit ganz Flandern, Breran-vieu, England, Schottland, Norwägen, und Dänne-viark versorgt werden, indem man sie hier ladet, unddem Lande großen Reichthum verschaffet.
Dies war der Inhalt des Schreibens des Nicols8 enian seinen Bruder Änronio darin er ihn einladet zuihm nach Friesland herüberzukommen. Dieser schiffetesich ein, und langte nach vielen überstandenen Gefahren,dei seinem Bruder an. Antonio blieb noch 14 Jahr^selbst, 10 Jahre alleine und 4 Jahre mit seinem Bru-der Nicolo: welcher beim Fürsten so viele Gunst gewann,daß er ihn zum Admirale auf der Expedition nach Est-^Nd, welches zwischen Friesland und Norwegen liegt,ernennete. Sie richteten daselbst vielen Schaden an,allein da sie von der Flotte des Königs von Norwegenhorten, so eilten sie weg; allein ein sehr großer Sturm^schmetterte viele ihrer Schiffe, und nur wenige rette-ten sich auf Grisland, einem unbewohnten Lande. Diedvrwegsche Flotte litte von demselben Sturme, und kamDies erfuhr Zichmni durch ein Schiff, das gleich-sah nach Grisland *) verschlagen war und nachdem erseine ausgebessert, und sich so weit nach Norden zu ver-schlagen fand, wvlte er einen Anfall auf Island wagen,das dem Könige von Norwegen zugehörte; allein er fand^ zu wohl vertheidigt, und seine Flotte so klein und sot>bel zugerichtet, daß er froh war, so gut abzukommen.
Er
*) Dnesland scheint der Name der Insel;« seyn, weiche in derNachbarschaft von Island ostwärts liege, und hentzma-e Enkhm,Ze» ist genannt worden.