z r 6 Von d. Entdeckungen im Nord. III. Abschll.
George Rillirrgworth und Richard GreyVollmachtmit dem Grosfürsten über die Freiheiten und Vorrechtezu handeln, welche er dieser neuen privilegirten Hand-lungsgesellschast ertheilen wollte. Die Schiffe, welchenun mit diesen Bevollmächtigten und neuen Gütern ab«gingen, waren derselbe Edward Bonadvenrure undder vhilip und Maria. Sie erhielten von IvanstLatzlelewitsch einen sehr weitläufigen Freiheitskriegwurden sehr wohl aufgenommen, und hatten einen gutenVerkauf in Rolmogori, Wologda, Moskwaund Gros - Nowgorod. So war nun auf einmahl,die Unternehmung einen näheren Weg nach Indien zufinden der Engkändischen Gesellschaft, mehr als reichlichbelohnt. Sie unterliessen indessen nicht ihren Schiffaren-den Leuten aufzugeben sich fleißig nach dem Wege nachIndien und Rarha^ zu erkundigen.
Im Jahre i ;;6 kehrten dieselben zwei Schiffe un-ter, Richard Lhancelor von der Dwina und BaySt. Nicolaö .zurück. nach England. Man hatte indesesen von den zwey auf der ersten Reise, verlohrnen Schif-fen Nachricht bekommen und die Bona Esperanza,so wohl als die Bona Lonftdenria traten ebenfalsreichlich beladen die Rückreise an. Der Grosfürst IvanWaßielewitsch hatte mit diesen Schiffen einen Gesand-ten mit seinem Gefolge nach England abgefertigt. Al-lein von allen diesen Schiffen kam nur eins nach Eng-land zurück, alle die andern verunglückten. RichardLhanellor kam um, und der Gesandte Vjep Joseph)Nepea rettete nur mit genauer Noth sein Leben an derKüste von Schottland, wo er auch einen beträchtlichen^Verlust an Kleidern, Waaren und Geschenken erlitte.So bald man in England Nachricht davon erhielt, höhl-te man den Gesandten ein, empfing ihn herrlich in Lon*don; und die Gesellschaft gab ihm herrliche Geschenke undschickte ihn auf ihren eigenen Schiffen im Jahr >557-