Buch 
Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
319
JPEG-Download
 

III. Abschn. in den neuem Zeiten, ziz

V) Nachdem der Versuch im Nordosten nach In-dien zu kommen, nicht gelungen war, so fing man wie-der an Hoffnung zu schöpfen, daß es im Nord Westengelingen würde. Die Königin Elisabeth schickte also*56^- Martin Frobisher mit drei kleinen Schiffenaus. Ex fand am n Julii ein Land, im 6i Gr.N. Br., welches er für desZeiri semFriesland hieltund sahe daselbst viel Eis. Am 28 sahe er wieder Land,welches er für die Küste von Labrador hielt. Er sa-he am i August wieder Land und eine große Eisinsel, wel-che den andern Tag darauf mit einem schrecklichen Getöseauseinander fiel. Den 11 war er in einer Meerenge oderStraße, vielleicht nur in einem Sunde. Die Einwoh-ner kamen nach einigen Geschenken an Bord und denTag darauf kam einer in ihrem Boote an Bord, denman ans Land brachte; allein die fünf Schiffer gingenzu den Eingebchrnen hin und man sahe fie und dasBoot nie wieder. Man griff hieraus einen Eingebohr-ten und nahm ihn mit, allein er starb bald nach seinerAnkunft in England. Unter andern hatten sie einenschwarzen glänzenden sehr schweren Stein mitgebracht,welcher ein Gold Markasit (Gold Kies) war, indemkr beträchtlich viel Gold enthielt.

VI) Das Gold welches in dem Steine gefundenworden, munterte die Intereßenten auf, das folgende Jahr*577. wieder drei Schiffe auszusenden. MartinHrohjsher war wieder oberster Befehlshaber. Als«r nun 6 Tagereisen von den Orkneys ab war, begegneteer sehr vielem Treibholze, welches ständig mit einervon S. W. nach N O. gehenden Strömung fortgetrie-ben ward. Nach 26 Tagen Seegeln, in einer W- undN. W. Richtung kam er von den Orkneys nach demvermeinten Frieslande. Und bald darauf erreichte erdieFrobishers Straße, wo noch alles am 4 JulüiSWit Schnee und Eis bedeckt war. Allein er konnte sich