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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
325
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III. Abschn. in den neuem Zeiten. Z25

in irgend einem dieser Stücke von ihren Vorfahrengeändert haben.

Daß man schon Pfeile mit eisernen Spihen undMeßer von Eisen bei diesen G'önlandern fand, zeigtMeines Erachtenö, daß sie sehr sorgfältig das Eisen auf-heben, welches Schiffbruch und andere Zufalle in ihrelegenden geführet. Mir ist es auch wahrschein-lich, daß sie noch wohl etwas von dem Eisen, von Ge-schlecht zu Geschlecht mögen aufbewahret haben, welchesihre Vorfahren, bei der Ausrottung der Norwegischen Ko-lonie, sich erworben hatten. Es war zwar übrr lyo.Jahre her, seit dieser merkwürdigen Begebenheit; alleindiese Sparsamkeit ist doch nicht unwahrscheinlich: daich im Jahre 177g einen kleinen Nagel in der InselNeu Amsterdam kaufte, den im Jahre 164z. und also i;oJahre vorher, Abel Jansen Tasmann, da gelaßenhatte.

7) Die Königin Elisabeth von England , war mitden Entdeckungen Martin Frobishers sehr wohl zu-hieben, und nachdem man die Nachrichten deßelbeuund die Wahrscheinlichkeit Aarhai (Tschina) zu errei-chen untersucht hattte, wie auch den Vortheil den manbsn dem mitgebrachten Golderze gewinnen könnte; so'vard es beschlossen, daß in dem neuentdekten Lande, das^ie Königin mit dem Nahmen Kiew inenAniw ( das un-bekannte Ziel) belegte, eine Festung gebauet und zu:hrer Vertheidigung ivo Mann nebst z Schiffen unter^en Befehlen der Kipllaine Fenron, Best undFilpochüten gelaßen werden. Von den hundert Mann sollen 40Seeleute, zo Bergleute und zo Soldaten seyn, unteruenen noch Beckers, Goldrafineurs, Zimmerleute und an-ere dergleichen nothwendige Personen waren. Funf-hhn kleine Schiffe wurden zu dieser Unternehmung aus-hustet, und den Befehlen des Admiral Martin Fro-ussher untergeben.

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