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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
327
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III. Abschlr. in den neuern Zeiten. 327

frisches, ungesalzenes Waßer gab. Das Eis war ver-muthlich von den häuften Ost und Süd Windendies Jahr Hergetrieben, und die großen Eis Schollennahmen ständig eine andere Stellung an, so daß ihreSchiffe darüber oft in große Gefahr geriethen. Die BarkeDennis ging auch von einem solchen Stoße einer Eis-scholle unter: Da sie aber bei Zeiten eine Kanone lösten,rettete man alle Mannschaft; das Schiff selbst aber,mit einem Theile des Zimmerholzes zur Wohnung, derhier zum Wintern bestimmten leute, ging verlohren. Einsüdöstlicher Sturm brachte die Flotte in die äußersteGefahr; denn sie ward von den grossen Eisschollen sovielfältig eingeklemmet und beseht, daß sie Mühe hatten,den Stoß und Druck des Eises abzuwehren; bis end-lich ein West Rordwest Wind alles dies Eis zerstreuete,und sie aus der augenscheinlichen Gefahr befreite. Dasie wieder sich dem bände näherten hatten Schnee unddicke Nebel dem bände eine so veränderte Gestalt gege-bn , daß sie gar nicht erkennen konnten, wo sie eigent-lich wären. Eine sehr starke Ströhmung, deren Rich-tung von N- O. nach S. W. sehte, brachte dieSchiffe ganz von ihrem baust ab. Er glaubte daß dieseStröhmung von nichts anderem entstünde, als da dasMeer aus der Bay von Mexiko ständig bis JrrlandUnd Norwegen fortströhmet, und da an i der Küsteeinen Wiederstand fände, so wie auch von einer ihr überNord Kap vom Sibirischen Meere her entgegenlaufen-den Ströhmung, so kehre dieselbe mit verdoppelter Kraftbis nach der nördlichsten Küste von Grönland zurückunl) bewege lsich längst der Küste von Nordost nach^udwest.

Der Admiral sandte das Schiff Gabriel in eine^uchr, und fand daß es durch dieselbe in FrobishersSrraße und rund um der Aönigin Forland, welchesX 4 eine