Z28 Von d. Entdeckungen im Nord. m Abschn.
eine Insel war, wieder in die Enge kommen konnte, dieer zuvor vor Frobishers Straße gehalten hatte. Eruntersuchte die häufigen Inseln daherum und ertrug dasMurren seiner Untergebenen mit Grosmuth. Kämpftevon neuem mit den Gefahren des Eises in einem aber-mahligen Sturme, und langte in der Gräfin WarwickSunde glücklich an. Er suchte am Lande nach Erzen,und fand daß in diesem Erdstriche es zuweilen in den Thä,lern erstaunlich heiß ist, so daß doch der geringste Wind,der über das Eis wegstreicht, alle die Hitze schleunigin die bitterste Kälte verwandelt. Drei fehlende Schif-fe hatten lange in großer Gefahr die See gehalten, ka-men in einen Hafen, beßerten ihre Schiffe und bauetenaus dem zusammen gepaßeten Stücken em groß Boot inwelchem sie endlich den Admiral suchten und fanden.Nun ward auch das von Kapitain Best gefundene Erzversucht, so wie das vom Admirale gefundene und manlud von beiderlei Arten ansehnlichen Vorrath in alleSchiffe. Zugleich ward beschloßen , da die Zeit schonso weit verstrichen auch vieles Zimmerholz zur Wohnung,nebst Getränke und Speise für die hundert Mann Ver-kehren 'wäre, dies Jahr keine Leute hier zu laßen. Amlehren August ward beschloßen zurück zu reisen: allein einheftiger Sturm nöthigte sie alsbald in See zu stechen.Auf der ganzen Reise verlohren sie nur 40 Mann inin der Flotte. Die Einwohner waren sehr scheu. Manmuthmaßete, daß sie mit andern Völkern Handel trie-ben; weil man Eisen in Stangen, eiserne Pfeilspitzen,vierkantige Nähenadeln, und kupferne Knöpfe zum Zier-rathe vor der Stirne, bey ihnen fand: indem sie garnicht im Stande waren dergleichen selbst zu verfertigeN-Sie brauchten zwei Stöcke zum Feuer anmachen, durchsaneinander Reiben. Sie zogen ihre Geräthe mit Huwden übers Eis: ihre Kessel waren künstlich von Stcis( Topfstein) gemacht. Man hatte im Bäreiisunde eis