zz 6 Von d. Entdeckungen im Nord. m. Abschn.
und den Küsten von Auambec. Unterweges gingenste oft anS Land, und untersuchten diese unbekanntenGegenden, kamen auch im Anfange des Oktobers glück-lich wieder nach England. Allein diese sehr unvollstän-dige Nachricht ist auch gänzlich alles was man davonweis. Indes so erhellt doch schon hieraus, daß das LandLap Briron, welches hier schon den Nahmen führet,wahrscheinlich den Nahmen vom Sebastian Cabor be-kommen habe, als er mit seinem Vater Neu Fund-land oder Bacallaos entdeckte, und nachgehens längstder Amerikanischen Küste bis zur thesapeak Bay see-gelte. Was den Nahmen der Küste Ärambec betrift,so gestehe ich gerne, daß mir die Lage dieser Küste nochzur Zeit unbekannt ist; ob ich gleich muthmaße, daß sieetwa die jetzige Küste von Nova Gcoria sey, odervielleicht gar eine noch judlichere Gegend.
Nach der Reise, findet man auch angemerket, daßein gewißer Höre von London im Jahre i;g6 mit zweiSchiffen der Trim'ry und Million am Ende des Aprilsabgereist sey. Sie langten zuerst in Cap Brironan, und von da gingen sie nordostwärts, bis sie aufPinguin Eyland kamen; einer Insel, die an derSüd Küste von Neu Fundland gelegen ist, und voneiner Art Seevögeln, welche die Spanier und Portu-giesen, zuerst von ihrem Vis en Fette Pinguins nanruten, ihren Nahmen hat, indem sie auf diesen kleinenFelsen, in unglaublicher Menge zu nisten und sich auf-zuhalten pflegen. Hierauf erreichten sie Neu Fund-land. Hier sahen sie zuerst die Eingebohrnen, welcheihr Schiff zu betrachten kamen, und da man sie verfolg-te, entflohen sie in eine Insel, auf der man einen Bra«ten vom Baren an einem hölzernen Spieße fände.Wie sie denn auch selbst so wohl weiße und schwarzeBären geschoßen und sehr gut zu essen befunden hatten-
Allen'