III. Abschn. in den neuern Zeiten. z 6 l
einiger von den Engländern zu Gefangenen gemachtenPortugiesen, daß ein Schiff ihrer Nation, kürzlichlangst derKüstevonSchina nordwärts hinaufqeieegelt wä-re und bis zum z; Gr. N. Br. ein offnes Meer gesun-den hätte. Die Rußische und Türkische HandlungsGesellschaften entschlossen sich also gemeinschaftlich dieseDurchfahrt suchen zu lassen und rüsteten demnach zweiSchiffe aus, deren Anführung sie dem Kapitain Geor-ge Weünouch oder waymourh anvertrauten.
wemiouth siegelte den 2 May von England inder Discovery (Entdeckung). Er ging nordwärts umSchottland, bei den Orkneys. Er hatte den i8 JuniusEis und Grönlands südlichsten Theil im Gesichte. Erging bald drauf den 28 westwärts und entdeckte im 62Gr. N. Br. Warrvicks Forland welches er blos ei-ne Insel zu seyn fand. Er sties auf Lumleys Ein-laß, woselbst eme starke Ströhmung sich nach Westenöog, im 6r N. Br. 12 große Seemeilen von der festenKüste von America. Den 1 Junius war die suft kaltwit Nebel und Schnee. Den 2 fand er eine großeEiömaffe; er setzte sein Boot aus und nahm zwei Ladun-gen Eis ein, um daraus frisch trinbar Wasser zu schmelzenViele Ströhmungen fanden sich längst der Küste vonAmerica, die nicht ein festes fand sondern aus lauterInseln bestehend ihm vorkam. Er sahe den ? und 8^and in America das hoch und mit Schnee bedeckt war,in 6o Gr. 55 Min. N- Br. Den 17 wars sehr dicke,deblicht Wetter und kalt, so daß alle seine Thauwerkeund Seegel mit Eis befrohren waren. Den folgendenT'g war es noch heftig kalt, so daß noch allesThauwerk gefroren war und er mit dem Schiffe garuichr fort kommen konte. Seine seute hatten eineMeu-terei gegen ihn verabredet, und wollten gerade nach Eng-land zurück kehren. Er erfuhrs bei Zeiten, und hin-
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