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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
363
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m. Abschn. in den neuern Zeiten. z 6;

Die Nachricht des James Lancafter muß,, daer selbst wiederkam und genauere Erläuterungen überr^re Wahrheit und Gültigkeit geben konnte, bei densüßlichen und Türkischen Handlunqsqesellschaften einZroßeö Gewicht gehabt haben, weil es sie veranlassteeine neue Unternehmung zur Entdeckung zu verordnen.Indien, dessen sehr einträglicher Handel und die daherkommenden großen Reichthümer, waren der Gegenstandder Begierden des ganzen Schiffahrenden Europa. DiePortugiesen und nun unter einem Herren vereinigtenSpanier, hatten alle Haltbahre Orte inne, wo man sichuntcrwegenö erfrischen konnte: Ohne dergleichen Nieder-lagen auf dem langen Wege, wo man Wasser, und frische^ebensmittel einnehmen könnte, war es unmöglich undist es zum Theil auch noch, eine Reife nach Indien zu uriter--uehmen, welche wenigstens eine sechs monathliche Schif-sarrh hinein und eben so viele hinaus erforderte. AlleNationen suchten also überall neue Wege nach Indien, wosie selbst dergleichen Niederlagen und ErfrischungsörterUnkegen könnten. Dies veranlaßte die Engländer unddachgehends auch die Holländer, diesen Weg so wohl imNordosten, als auch im Nordwesten zu suchen. Daße nun aus Laneasters Nachricht ersahen, daß diePortugiesen mir ihren Schiffen bis zum 5; Gr. N. Br.Nordwärts von Schina vorgedrungen waren und eineTanz offene See ohne Land vorgefunden hatten; unduuch aus wahrscheinlichen Gründen irgendwo unter dem62 Gr. go Min. N. Br. die Durchfahrt nach IndienNordwestlich von America zu suchen seyn solle, so scheintes, daß die Portugiesischen Schiffe entweder in der Ge-gend von der Insel Sagalin Angahata, des Amur-sirohmes Land weiter bis in die Gegend des Flusses Udkss'o jetzt die Ruschische Niederlassung Udskoi gelegenssi, müßen gekommen seyn, woferne sie längst der Ku-tte des festen Landes nordwärts von Schina geftegelc

sind.