Buch 
Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
366
JPEG-Download
 

z66 Von d. Entdeckungen lM Nord. H^AbschN.

Schiff und allen die darin sind, in den Abgrund auf ein-mahl dahin gerissen zu sehen.

So lange man guten Wind, klahr Wetter undeine offne See hat, denn sind die Eismeere wohl zubefahren; allein sobald Nebel und kalte gleich gefrieren-de Dünste sich überall an die Seegel und das Thauwerkansehen und zuweilen in Klumpen von einem halben bisDreiviertel Pfund Eises gefrieren, welche bei dem ge-ringsten Blasen des Windes abspringen und auf dieKopfe der Seeleute fallen, die die Seegel und Thaueso steifund brüchig machen, daß sie bei der geringsten An-strengung brechen: denn wird die Schiffahrt höchst un-angenehm und gefährlich. Dieses sind die Umstände,welche auch dem braven U)emrouth Klagen auspreßtenund die ihm das weitere Vordringen in unbekannte mitEis bedeckte Meere verboten.

weimourh sahe auch hier in diesen kalten Ge-genden eine Wasserhose (Drowbe), welche auch schonDavis vorher bemerket hatte. Es scheint sich die Be-merkung zu bestätigen, welche ich schon in den Bemer-kungen über meine Reife geäußert, daß nähmlich Was-serhosen vornehmlich in engen Seen, wo nicht weit vonbeiden Seiten band angetroffen wird, gesehen werden.

XIV.) Der König von Dännemark hatte durch dasGerüchte von den Entdeckungen anderer Mächte in Nor-den sich aufmuntern lassen, gleichfalls eine Reise unter-nehmen zu lassen. Da man schon damals die Englän-der mit als die erfahrensten und bei weitem die geschick-testen Seemänner ansähe, so hatte er ebenfalls 162; dieenglischen Capitaine John Rnighc und James -Hallzu Führern der bei der Unternehmung gebrauchten Schil-fe bestellt. Im Jahre 160S aber ward John Bm'ghc illseinem eignen Vaterlande, von der Rußjschen Handlung^Gesellschaft und den Ostindischen Kaufleuten zu Anfüh-