z68 Von d. Entdeckungen im Nord. IH.AbschN.
das Schiff schon halb voll Wasser. Hierauf lies erdas Wasser auspumpen, um wenigstens den Leck stop-fen zu können: sie singen auch an die Schalupe auf-zubauen , und das Boot überö Eis ins Waßer zu brin-gen; um eine bessere Stelle zu suchen, wo man dasSchiff aus besseren könnte. Sie konnten aber keinesolche Stelle finden, weil das Eis noch alles angefüllthatte, doch fanden sie, daß Holzung auf dem Landewuchs. — So weit hatte Knight die Nachricht aufge-fetzt -- Den 26 ging er selbst mit seinem Steuermanns-Gehülfen und z Matrosen wohl bewaffnet im Boote zueiner großen Insel über, um da einen schicklichen Ha-fen zu Besserung des Schiffs zu suchen. Er lies 2Mann im Boote und ging mit dreien, worunter seinBruder war, nach dem hohen Theile der Insel. Diezwei zurückgelassenen warteten von iO Uhr des Mor-gens bis um 11 des Abends vergeblich. Einer derim Boote gebliebenen stieS zwei oder dreimahl in dieTrompete, und der andere feuerte eben so oft sein Ge-wehr ab; allein da sie nichts von ihrem Capitaine undseinen Gefährten hörten, kehrten sie zum Schiffe zurück.Schrecken ergriff alle die Schiffsgesellschafft: Sie brach-ten die Nacht mit Angst und Besorgnis zu. Den fol-genden wollten 7 wohlbewaffnete Mann ihren Capitai-ne und seine Gesellschafft suchen, allein sie konnten mitdem Boote wegen des Eises nicht nach der Inselkommen. Sie räumten also das Schiff aus, so wiesie auch den 27 thaten und zugleich wacker pumpten uiuden Leck zu finden und zu stopfen. Allein die Wildenkamen über die Felsen zu ihrem Bote und ihrer Scha-lupe; die Schildwache machte Lärm und man trieb dies-mahl dieselben glücklich ab, ob ihrer gleich sehr viele wa-ren. Sie brachten den Vorrath wieder ins Schiffeilten mit Verfertigung der Schalupe, und gingen end-lich mit dem lecken Schiffe und Schaluppe, die weder kal-