Z74 Von d. Entdeckungen im Nord. !Il. Abschtl.
rigkeitcn gezciget. Er reiste auch zum zweitenmahle alsBefehlshaber eines Geschwaders der neugestifteten ost-iudischen englischen Compagnie 1601 nach Ostindien,kam aber i§oz mit sehr großen Reichthümern glücklichwieder nach England. Sir Henry Middlecon sowie auch Sir Edward Michelbourn kamen jedermit einem reichbcladenen Geschivader aus Indien 1626glücklich in England an. Man sollte demnach glauben,daß diese wohlgeglückten Unternehmungen in Indien,den Eifer nach neuen Versuchen eine Durchfahrt imNorden zu sinken gänzlich würden ersticket haben. Al-lein es fand sich doch eine Gesellschaft von vermögendenund entschlossenen Männern, welche nicht nur die Mög-lichkeit dieser Durchfahrt glaubten, sondern auch dieVortheile derselben einsahen, und daher mit einer bei«nahe unerhörten Entschlossenheit, Standhaftigkeit undgroßmüthigen Freigebigkeit, die Kosten zu drei Unter-nehmungen hergaben. Sie wählten zum Anführer der-selben den Heinrich Hudson, einen großen und ersah"nen Seemann, der wenige seines gleichen an Fähigkeit,Geschicklichkeit und entschloßenem Muthe hatte; undder gewis zu der Zeit von keinem an unverdroßeneMFleiße und unermüdeter Arbeit übertreffen ward. DieTagebücher des Hudson und die Nachricht werdie Männer gewesen, welche den Hudson zu dieser Un-ternehmung gebrauchet, ist nicht bis auf uns gekommen!überhaupt sind es nur Bruchstücke, was man von st^ner Schiffarth weis. Man beschloß diese Durchsahtauf drei verschiedenen Wegen zu suchen, entweder ge-rade aus im Norden, oder lm Nordosten, oder' auchNordwesten und es find alle diese drei Reisen wirklichvom Hudson unternommen worden.
Die erste Reise trat Heinrich Hudson im Jah^1607 an, und ging von Gravesend den i May unt"Serge!. Den iz Junius sahe er unter dem 7;
N.