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m. Abschn. in den neuern Zeiten. 375
N. Br. land, welches er -Hold rvith Hope (Halt anmit Hoffen) nannte. Es ist dasselbe 6 bis 7 Gradrnordwärts von Island an der östlichen Seite von Grün-end gelegen. Unter dem 6z Grade hatte er es vielkalter gefunden, als es hier war; denn er fand es ganzpatzig und angenehm, Den 27 befand sich ihr Schiffin der Breite von 78 Gr. man hatte ebenfals gemäßig-tes oder vielmehr recht marines Wetter; den 2 Julius,war es sehr kalt, ob sie gleich noch in derselben Breitewaren. Den 8 Julius befanden sie sich noch in dersel-ben Breite von 78 Graden, hatten stilles Wetter, eineoffene See, darinn recht viel Treibholz schwamm, und sovfte er eine grüne See vor sich hatte, fand er sie alleWahl offen, ein blaues Meer aber war insgemein vollEis. Den 14 Jnl. schickte Hudson seinen Schiffer undOberbotsmann im 80 Gr. 2z Min N. Br. ans Land.Sie fanden Spuren von Rennthieren, sahen einigeWasservögel und tranken wegen des heißen Wetters mitvielem Geschmacke, aus zwei Bächen sehr frischen Was-sers. Die Sonne blieb um Mitternacht, nach 1 o Gr.
Mn über dem Horizonte. Hudson seegelte nochbis zu dem 82 Gr. N. Br. und würde noch fort geser-belt seyn, wenn ihn nicht die undurchdringliche Masseber Eisberge und Eisgesilde daran gehindert hatte,^ies schreckte ihn doch nicht ab, noch einen Versuchöu machen, ob er nicht da, wo er schon Hold wichHope gesehen, weiter im Nordwesten einen Weg findenkönnte ganz um Grönland herum, welches er für eine-cknsel ansähe, und durch die Davis Straße wieder nachHause kommen könnte. Allein das Eis verschloö ihm auchbiesen Wcg, und nöthigte ihn, nach England zurück zu ste-lln, woselbst er den r; Sept. zu Gravesend ankam.
Diese Reise hat die östliche Küste von Grönlandw weit gegen Norden entdeckt, als es noch bisher aufAa 4 keiner