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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
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z §6 Von d. Entdeckungen im Nord. III. Abschn.

Es ist wirklich unbegreiflich wie groß die Mengevon allerlei Waldhühnern ist, die jährlich in der Hud-sons »Bay, in den Factoreien der englischen Hudsons-Bay-Gesellselhchast gefangen und aufgegessen werden.Vom Schneehuhn allein werden mehrals >0,000 getödtet.Ein französischer Gouverneur von Forr Bourbon,während der Zeit, daß die Hudsons-Vay von 1697 bis1714 in den Handen der Franzosen war, verzehrte mit80 Mann Garnison in einem Winter 90, oo- Waldund Schneehüner und 25,000 Hasen, wozu noch im Früh-linge die unermäßlichen Zahlen von Schwänen, Gän-sen und Enten kommen, welche da verzehrt werden;und überdem so werden sehr viele Rennthiere von ih-nen gefangen. Es ist also nur dies eine zu bewundern, wiedaß Hudson, der doch sonst so vorsichtig in allen Stückenzu Werke ging, nicht Sorge getragen, daß von den100 Duzenden Schneehünern, die sie im Winter fingen,nicht einige zum Vorrath im Frühjahr und auf der Rei-se sind aufbewahret worden. Allein wahrscheinlich sinddie Meutereien seiner Leute wohl dran Schuld gewesen.

Die Bosewichter welche die grausame Handlungan Hudson begingen, verbunden sich zu dem Frevel undzu der Grausamkeit, als zu einer löblichen, wohlthäti-gen Handlung durch einen Eid, und leisteten denselbennach der Gewohnheit der Engländer auf die Bibel.Ja sie beschworen, daß alles was sie unternehmen wol-len, zu der Ehre Gottes, und zu keines MenschenSchaden gereichen solte: welches doch ein abscheu-licher Misbrauch einer religiösen heiligen Handlung unddie schändlichste Gleisnerei war, die man sich nur vor-stellen kann.

XX.) Die Nachricht des Habakuk pricket, daß,als Hudsons Schiff bei der Diggs Insel auf einen

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