ll!. Abschn. iA den neuern Zeiten 427
sich im Februar. Sie hatten einen blutigen Mund, gc-^schwolne Gaumen, und zuweilen schwarzes verfaultesMisch, und alle Zahne waren ihnen im Munde los. Ihr^ Schmerzen waren so groß, daß sie ihre gewöhnlichespeise nicht mehr verzehren konnten. Einige klagten"der Schmerzen im Haupte, andre in der Brust. An»drre suhlten eine große Schwäche im Kreuhe noch ande-re hatten Schmerzenm den Lenden und Knien, und nocha,»deren waren die Beine geschwollen. Zwei Dnkkeileder Schrffleute waren in des Chirurgi Handen: unddoch mußten sie hart arbeiten, ob sie gleich keine Schuheden Füßen , sondern nur Tücher um dieselbe gewickeltharken, An der offenen Luft war die Kalte ganz uner,täglich; keine Kleider schützten gegen dieselbe und keineBewegung verminderte ihre Empfindung. Die Augen,bedcr froren zusammen, daß sie nicht sehen konnten undES war als- wolte sie die Menschen ersticken. An denWäldern war es etwas minder kalt , doch aber ersteh,Een ihre Gesichter, Hände und Füße. Der mindestes^rad der Kalte war innerhalb des Hauses. Von außen»rar das Haus mit Schnee ganz bis auf ß- gedeckt, und'»wendig war alles gefrohren und hing voller Eiszapfen.Ähre Betten waren ganz steif und mit Reif? bedeckt, obgleich in der kleinen Wohnung nahe genung bei demFeuer waren. Das Wasser darin der Koch das gesal,kene Fleisch waßerke, ftohr im Hause, ob es gleich nurdrei Fuß vom Feuer stand. In derNachtaber, da mandas Feuer nicht so gut unterhalte, wahrend der Zeitdaß der Koch nur 4 Stunden schlief, srvhr alles in demFasse zu einer Masse. Da nachgehende der Koch dasFleisch jn einem kupfernen Kessel einweichte, ganz naheam Feuer, um das Einfriehren zu vermeiden, so fandMan die gegen das Feuer gesetzte Seite ganz warm, da,Fegen war die gegenüberstehende Seite einen Zoll dichgefroren. Alle ihre Aexce und Beile hakte man ganz.