UI. Abschn. in den neuern Zeiten 429
Jetzt ^ngen sie nochmals an lm Schiffraume dasEis auszuräumennnd nachdem Steuerruder zu suchen,welches das Eis im vorigen Jahre ausgehoben hatte;und sie wollten sehen ob das Schiff nicht vielleicht dichtZenug wäre sie nach Hause zu bringen. In der Absichtarbeiteten sie alle hart, und waren so glücklich das Eisr>ach und nach wegzuräumen, die Ancker auf das Ber-ück zu bringen, das Ruder zu finden und aufs VerdeckZu bringen und auch zu sehen, daß das Schiff dichterwar, als sie wohl geglaubt: Sie sahen, daß nach einigemweggeräumten Eise Wasser.im Schiffraume war. ZurZcir der Ebbe verstopfeten sie die Löcher welche sie im Herb-ste selbst eingebohret, damit der Schiffraum voll Wasseriiefe, das Schiff schwerer machte und es auf den Grundeehielte; damit die See es nicht möchte von dem Bo-den abheben, und wieder nieder stoßen und also zerschmet-tern. Sie fanden die beiden Pumpeli thauten das drinsiefrorne Wasser und fingen an das Wasser aus demSchiffraume zu pumpen. Den letzten April fingö an zusegnen, welches ihnen ein Zeichen der Ankunft des Früh-i'Ngs war. Den 2 May schneiete es wieder und war sehrkalt. Die Kranken wurden darüber sehr miömüthigUnd ihre Krankheit nahm so zu, daß sie in Ohnmacht^len, so oft man sie aus dem Bette heraus hob. Gän-se und Kraniche kamen nun in Menge angeflogen, siewaren aber entsetzlich scheu. Es frohr noch am 6 so
daß das Eis einen Menschen überhielt. Den 24^ay brach das Eis in der Bay, mit einem sehr großenseröse, des Tages schien die Sonne heiß, des Nachts^ber frohr es. Am letzten May sahen sie hin und wie-^sr Wicken aufgehen, welche sorgfältig gelesen und für>e Kranken gekocht wurden. Den ganzen May bliesen"w'nämlich Nordwinde. Die ersten 4 Tage des Juni-^ hatten sie viel Schnee, Schloßen und Hagel, und es*w so kalt, daß die Pfützen überfroren und selbst das
Was-