Buch 
Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
434
JPEG-Download
 

4Z4 Von d, Entdeckungen im Nord. Hl.MschN.

nach Frankreich, um über Das erlittene Unrecht zu kla-gen; allein auch der ward da nicht gehört. Er gingdeshalb selbst nach Frankreich und stellte den Ministerndie Wichtigkeit seiner Entdeckung in das bestmöglichsteLicht; allein man gab ihm und feinen Vorstellungen kei-nen fernern Glauben. Der englische Abgesandte zu Pa-ris Herr Momague, der nachgehends Herzog vonN 7 smague ward, ^und dem das fetzige Brittische Mu-seum ehemals gehörte, indem die englische Nation es vonseinen Erben gekauft) hörte von Groseilliers Vorschlä-gen und der ungerechten Begegnung der Minister. Ersprach mit den Manne, und gab ihm und semem Schwa-ger Briefe an den Pfalzgraf Rupen nach London mit.Dieser Prinz unterstützte alle löbliche und nützliche Unter-nehmungen, und sahe sehr wohl ein, daß aus dieserNiederlassung viel Vortheil für England erwachsen könnete. Ein königliches Schiff unter Capitain ZachariasGillam, ward im Jahre 1668 ausgerüstet, und diebeiden Franzosen wurden eingeschifft. Capitain GillaMging bis zum 75 Gr. N. Br. in Bassins Bay hinein,und seegelte denn in Hudsons Meerbusen, in dessen süd-lichstem Ende er den 29 Sept. in Ruperrs SrrohMeinlief, (welcher aus dem großen See Mlstaßie herauS-si,eßt und m die S. Ostl.che Ecke der Hudsons Bayhineinfallt) und daselbst überwinterte. Den 9 Decemberfrohren sie im Flusse ein, und gingen auf dem Eise nacheiner kleinen mit Pappelbäumen und Amerikanischen Fich'ten überwachsenen Insel. Im April war die Kälte fastganz vorüber, und es kamen die in der Gegend heruw-irrenden Emgebohrnen des Landes, welche einfältigesund gutherziger als die Wilden in Kanada sind, siebesuchen. Dagegen aber sind die Nodwähs oderklmahs (welche vermuthlich von dem Flusse Nodwädden Nahmen führen, oder auch dem Flusse mögen deaNahmen gegeben haben) viel grausamer, und noch