442 Von d. Entdeckungen im Nord. II! AbW'
men trugen. Nachdem sie zwey Fuß tief gegraben,alles fest gefroren wie Eis. Die niedrigen Hügel sind fte'von Schnee, allein die höheren Berge sind wohl mit ewigesSchnee bedecket. Es waren auf dem Lande viele wei^Baren und Rennhirsche, hienächst einige Füchse, u^ein kleines Thier wie ein Kanienchen gestaltet, allein ni^völlig so groß als eine Rahe und einige kleine VogelLerchen. Alle viertel Englische Meile lauft beinaheBach, der aber nur vom geschmolzenen Schnee entstehtAuf den Bergen fand man, daß sie aus Schiefernstünden, naher an der See aber fanden sie guten schwarz^Marmor mit weißen Adern. Die Abweichung der Magn^'nadel fand LVood rz Grade westlich; die Fluth steigt 8 3 ^und gehet gerade auf das Land zu, nicht aber in einkkRichtung langst dem Lande; welches er als einen ^weis anflehet, daß nordwärts keine Durchfahrt sey; allei"da die Fluth nothwendig in diesen Meeren aus Weste"und Südwesten kommen muß, so ist es natürlich daß ^so weit von der Wirkung des Mondes ab, muß st^schwach seyn und daher nicht hoch steigen kan, undnächst kann die Fluch gegen eine nach Nordwest auskauft^de Landspitze da sie von Südwesten kommt nur gerade a»>das Land zu gehen. Das Seewasser fand er sehr satz^und sehr schwer, ja salziger nach seiner Meinung, alsgend eines das er je in seinem Leben geschmeckt hatte. ^war zugleich so helle durchsichtig, daß er auf 80 Fad?"oder 480 Fuß Tiefe, sehr deutlich den Boden derund sogar die Muscheln daselbst unterscheiden konte.nannte die Spitze auf welcher sein Schiff verlohren g>^Point Speedrvell nach demSchiffe und glaubt esunter 74 Gr. zo Min.N Br. und 6z Gr. östlicher Lä^von London. Allein da diese Spitze nach seinerdieselbe ist, welche auf den Holländischen und neuen A"!fischen Karten, Troost Hoek oder Troost Eckeset so muß die Breite des Ortes wohl 7? Gr. 40
! f