484 Von d. Entdeckungen in Nord. U 1 AbschN«
te Spitzbergen, daß er aber fälschlich für ein Stü^Von Grönland hielt. Man ersieht auch hier die Schw>^rigkeit wegen des Eises in dem nördlich von Sibirie»gelegenen seichten Meere fortzukommen, und die Wirkn"'gen der strengen Kalte, die sehr deutlich zeigt, daß selbstdas Seewasser in einer Nacht gefriert, wie auch die grc^Kälte und das Anhalten der östlichen Winde innerhalbdem Polarzirkel. Die wunderbahre Wirkung der Strast'lenbrechung, welche ganze Wochen, ehe es eigentlich naädem taufe der Natur seyn könnte, schon das Bild delSonne über den Horizont erhebt, ist wirklich ein neutkBeweis der Güte und Vorsorge Gottes den Menschtund Thieren in diesen Gegenden das Tageslicht so vielmöglich früh zu schenken, eine Güte, die wir nicht st> >lebhaft empfinden, weil wir das erfreuliche Licht der So"'ne und des Tages nie entbehrt haben.
IV. Heinrich Hudson reiste auf Kosten der hobländischen ostindischen Gesellschaft mit einer ausgerüstet^
Jacht 1629 aus. Erliefden6. AprilausdemTepel. Dtb5. May war er beim NordAap, und erreichte balbdraufZTkovck Zomljck, wo er alles mit starkem Eise v^schloffen fand. Er verließ also diese Küste den 14. Mak/und entdeckte an der amerikanischen Küste einen Fl"st'der noch nach ihm der Hudftmeftllß heißt, an desse"Mündung Ndu ))ork liegt, und weiter herauf warBelgium, welches die Holländer ehemahls wirklich^'seht gehabt. Allein Hudsons Reise war IN Anficht
der Entdeckungen im Norden ganz fruchtlos. !
V. Die Insel Jan Mayen ward i6n von ein^
Manne dieses Nahmens entdecket. Sie liegt vhngeft?unter dem ?>. Gr. N Br. und etwa in 8 Gr. 1; !
Länge östlich von Ferro. S>e ist lang und schmal, ^ !ihre Richtung geht von N. O- nach S- W. ^derselben hat man, weil die Wallstsche stch zuweilen