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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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Ü!« Mschn. in den neuern Zeiten. 499

Männer die Flucht ergriffen hätten. Man gab ihr Speise,die sie annahm; allein das Mädchen schlug sie aus. Siewollten das Mädchen, die wohl gewachsen war, mitneh-Won, da die aber gewaltig schrie, begnügten sie sichoinen Knaben mitzunehmen. Sie waren halb beklei-det, mit einem Gewebe von Gras und Rohr. Siehatten Netze. Ihre Pfeile hatten beinerne Spitzen.Ihre Böte waren aus einem Stücke ausgehöhlet. DieBäume waren nicht so wohlriechend als an den erstenbandungsplätzen; allein es schlangen sich Weinstöcke bis?um Gipfel der Baume. Man sahe aber kein HausNicht. Nachdem sie aber z Tage vor Anker gelegen: see-Selten sie längst der Küste weiter; wo sie nachgehends emsehr schönes Land, und die Mündung eines großen Flus-ses entdeckten.

Die Wilden zeigten ihnen die tiefen Stellen im8'iuße an; allein ein schleuniger Sturm nöthigte sie fort-zusegeln nach Osten, wo sie eine wohlbebaute Insel (Nan-tuc?er oder Marchck s Vine^ard.) sahen und weiterhinEinen guten Hafen, in dem sie mehr als, zwanzig Kähneder Wilden fanden. Sie sahen daselbst einen schönenSchlag von Menschen, die zugleich sehr artig, die Män-ner aber sehr eifersüchtig waren. An den Ohren trugendie Weiber artige Zierachen von Kupfer. Sie hattenEund.-, von Holz erbaute, mit Stroh gedeckte Häuser.Die Mündung des Fluffes war 41 Grade. Sie nah-men hier viel Vorrach ein und segelten den 5 May wei-ter nach Norden. Allein nach i;o großen Seemeilen^ 74 Grad), entdeckten sie ein hohes mit dicker Wal-dung bedecktes Land, deren Einwohner sehr wild undwit Thierfellen bedeckt waren: sie lebten von Wur-^in, dje von selbst aus der Erde wuchsen. Die Einwoh-ner empfingen die 25 gelandeten Engländer mit Pfeil-ichüßcn. Sie fanden auch hier Zierathen von Kupfer.

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