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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
Seite
501
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m.Abschn. in den neuern Zeiten. zoi

Merkwürdig. Die drei grossen Reiche der damaligenseit, Spanien, England und Frankreich bedienten sich»lle drei zu Führern der von ihnen veranstalteten Ent-deckungsreisen dreier Jtaliäner. Spanien brauchte denChristoph Lolomb von Genua, England den Geba-Labor von Venedig, und Frankreich denJohan^razzani von Florenz. Welches so viel zm-Gnü-8 e erweiset, daß in den damaligen Zeiten, in Kenkniß^er Schiffarth, und in großer Erfahrung in Seesachenkeine Nation der Italiänischen gleich gekommen. Bei^Her der Kenntnis und Erfahrung hat aber doch dieItaliänische Nation nicht können für sich, auch nur einen,oußbreik Landes in Amerika erwerben; Alle die von-Kaliänern gemachten Entdeckungen, fielen nachgehendsden Völkern anheim, welche sie auf Entdeckungen ausge-picket. Der kärgliche Kaufmännische Geist der Re-publiken Venedig, Genua, Florenz, Pisa, und andr-er, welche zum Theil schon einen Beherrscher bekommenPakten, ihre kleinen Zwistiqkeiten und Kriege, und daskurhsichtige Jntreße derselben, machte, daß sie die Vor-teile dieser grossen Unternehmungen verkannten, undp) an ein Kleinliches Detail banden, daß sie zu einersuchen großen Ausführung für den Staat unfähig machte,^gleich einzcle Personen genung Muth und Seelen-t^röße besassen, diese wichtigen Reisen zu entwerfen, undp auch wirklich auszuführen.

. M) Da die Entdeckungen des Verazzani demDeiche gar keinen Vortheil zuwege gebracht, wurdenEntdeckungsreisen eine Zeitlang bei Seite gelegt.Allein im Jahre i;z4 sielte der Admiral Philip Lha-dem Könige vor, wie nützlich es seyn würde, wenn^an such^ einen Pfianzort in einem Lande anzulegen,aus dem Spanien so große Reichthümer zöge. Jacobkartier von St. N^alo ward dem Könige vorgestellt,Ii4 und