Zi8 Von d. Entdeckungen im Nord. Ill Abschn«
mer fort und vermehrte die Beunruhigung der Spanier,da die ganze Küste von Rulhuakan (Kulakan) bisA Kpulco ohne Befestigung und Schuh war. DerHof trug also dem Sebastian Vizcaino, einemManne von großer Tapferkeit und Klugheit, eine Un-ternehmung zu Erkundigung der Nördlichen Küste auf-Er reiste von Acapulco mit drei Schiffen 1596 nachder Insel Mazatlan in Neu - Galicien und porc S§NSebastian, wo sie Waßer einnahmen: und über roogroße Seemeilen nordwärts die Küste untersuchten. Äneinem Orte verkehren sie siebenzehn Mann, und warengenöthiget, wegen Mangel an Vorrath nach Neu-Spa-nien umzukehren.
VII) Nach dieser fruchtlosen Reise befahl KönigPhilip III. dem Vicerey Don Gaspar de Zunigc*Grafen von Monkerey, daß da die von den Philippi-nen nach Neu-Spanien segelnden Schiffe, gewöhnlichdas Bapo Mendocino pflegten zuerst zu erblicken; stmöchte man in der Gegend nach einem guten Hafen sichumsehen, darin die Schiffe ihre Zuflucht nehmen tön-ten, und Erfrischungen und Wasser einnehmen; weilhier an dieser Küste die heftigen Nordwestwinde mitsolcher Wuth toben, daß ein solcher Zufluchtsort wohlnöthig wäre: besonders für Schiffe, die das ganzeSüdmeer durchgeseegelt. Man machte sogleich alle nurmögliche Anstalten zu dieser Reise. Sebastian VlZ-caino ging mit zwei Schiffen, einer Fregatte und einemkleinen Langbote 1602 den ;ten May von Acapustounter Seegel. Sie folgten der Küste, und beschriebe»alle Häfen, Inseln, und Felsen, musten sehr viel vo»den schrecklichen Nord-Westwinden ausstehen. S>^fanden ohngefähr unter z6 Gr. 44 Min. N> Br. eine»sehr bequehmen und sichern Hafen, der schönes Holz z»Masten und Rhaen hat, so wie auch schöne Eichen z»MSchifbaue. Ueberdem fanden sie Fichten, Weiden,