5Z6 Von d. Entdeckungen im Norden IH AbschU,
sie ihn, da er landete, mit Steinen und Pfeilen an.Allein ein Schuß aus einem Falconer zerstreute siealsbald. Er ward noch zweimahl so angefallen. Ha»ging hierauf bei Mounc Cumngham in einen Haftn,den er Danmarkshafen nannte. Eö waren an die Zv^Eingebohrne an dem Orte. Die See ist da in den tie-fen Buchten sehr fischreich an Lachsen, Heeringen,Wallfischen und Robben. Sie sahen da Raben, Krähen,Fasanen, Rebhüner (Schneehüner), Möwen, nebst an-dern Vögeln. Es giebt da schwarze Füchse, und sie sahenda die Losung von Hirschen, nebst ihren Geweihen. Ersiegelte hierauf noch weiter bis zum obsten Gr. Nach-dem die Wilden sich sehr feindseelig gegen ihn bewiesen,nahm er drei derselben gefangen, und muste ehnge tod-ten. Die G fangenen hielt er wohl, und brachte siedem Könige. Er sehte zwei zum Tode verurtheilte Ue-belthater mit Lebensrnitteln uud Geschenken ans Landnach dem ausdrücklichen Befehle des Statthalters vonDannemark. Den i;ten Julius war er im ;?sten Gr-und den Tag drauf begegnete er unter einigem losen*Eih einer großen Heerde Wallfische; die Ströhmungführte nach N. W. Den isten August sties er auf eintunbeschreibliche Menge Heeringe, woraus er schloß,daß er nicht weit von den Orkneys wäre. Den rotenankerte er auf der Rheede von Helfingär.
III) Der gute Erfolg dieser Reise munterte denKönig zu einer zweiten Unternehmung auf, die in*Jahre 1606 vor sich ging; da fünf Schiffe, unterGorske Linden«» und James Hall den 27sten Mayvon Koppenhagen in See stachen. Sie erreichten den4ken August mit 4 Schiffen Grönland, indem sich einsvon ihnen im Sturm getrennet. Sie befuhren dirKüste, kamen in Häfen, sahen Rennthiere: allein dirWilden waren sehr feindseelig, ob sie gleich anfangs ei-nen Tauschhandel gegen Eisen angefangen hatten. Sie