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Geschichte der Entdeckungen und Schiffahrten im Norden / von Johann Reinhold Forster
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III. Abschn. in den neuen; Zeiten. ;45

ein sehr tapferer, dabei in der Kriegskunst erfahrenerKvsake, der unter seinen Brudern als ein Mann von Kopfeund Entschließung in Ansehen stand, entflöhe mit etwa 6 bis7 vOo Mann, den Ramastrohm und die Tschußowajaaufwärts. Hier fand er einen Enkel des berühmtenAnika Srroganow des Stammvaters der jetzigen Gra-sen und Freiherren Srroganow. Er hieß MaximScroganow und besaß einen Theil der feinem Ahn-herren von der Krone geschenkten großen Güter. Ernahm den Räuberschwarm gut auf, um nicht von ihnenMißhandelt zu werden. Hier erfuhr Iermak , daß ei>niqe barbarische Völker, als Baschkiren, woren,Dstiaken, Tscheremisten ander Kamadie RußischeUnterthanen bedrängten, und daß sie vom Khane vonSibirien Rurschum, heimlich geschützt und gestartetwürden. Er wollte diese Räubereien ahnden. Ergingalso die Jahre 1578 1579 und endlich -;8o auf den Fiüs.sen aufwärts, und kam endlich in die Tura^ wo er einigeTatarische kleine Oberhäupter schlug und in Tschimgieinen Winter zubrachte. Sein Heer aber war nun schonbis auf 1636 Mann geschmolzen. Im Jahre iM schluger die Tataren zwar noch einmahl, allein sein Hausen be-stand nur noch aus 1060 Mann. Er muste noch vieleTreffen wagen, ehe er in den Jrtisch einlaufen und seineSiege fortsetzen konnte; da er denn zuletzt nachdem derKhan Rntschum die Flucht ergriffen, in Silur seinenEinzug hielt. Vstiaken und Wogulen, Kucschumsalte Unterthanen, unterwarfen sich dem Jermak, undselbst viele Tataren erkannten seine Oberherrschaft. Jer-Mak hakte große Beute gemacht, und erhielt ansehnliche^schenke von seinen neuen Unterthanen, ordnete ihrenTribut und schickte einen Araman der Kosaken nachMoftkwa zum Zaar mit der Nachricht seiner Eroberung, batum Vergebung, schickte die schönen Pelzwerke als Tribut*in, und bat um einen Nachfolger. Er bekam Geschen.

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