546 Vond. Entdeckungen im Nord. III. MschN.
ke vom Zar und erhielt Vergebung, wie auch vors ersteBestätigung seiner Würde. Er erhielt einen Nachfolger,allein seine zu große Begierde, seine Eroberungen fortzu-setzen, zu große Leichtgläubigkeit gegen olle falsche Gerüchete und seine Sorglosigkeit in Veranstaltung eines Vor-raths an Lebensmitkeln machte, daß der graste Theil derBesatzung Hungers starb und er selbst auf einem Zugeam Jrtische umkam. Sibir und die Eroberungen ginge«zwar verlshren auf eine kurze Zeit. Allein bald schickteman eine größere Macht, baute Städte, bevölkerte undbefestigte sie und in wenigen Jahren gingen die SiegtundBesitznehmungen der Rußen fort, von einem Fluße zuwandern, und von einem nomadischen Volke zum andern,bis endlich vonDrrmrer'Ropüow 16^9 die östliche KüsteAsiens unweit dem jetzigen t!)chocsk erreicht ward —Wirft man einen flüchtigen Blick nur auf die Karte, sofleht man, daß in 59 Jahren von einer Art von Wild-schützen und leichten Truppen dem Rußischen Reiche einStrrch Landes zugeeignet worden, der über 80 Gradtder Längesich erstrecket, und oben im Norden gar biszum 185 Grade der östlichen Länge von Ferro und alsoweit über einen vierten Theil des Erdballes, und der über2; Grade Breite vom 7; bis zum 50 Grade der N. Br>sich ausdehnet. Mgn darf nur die Geschichte der Er»'berung lesen, um daraus schon den festen und unerschro-ckenen , zugleich durch nichts niederzuschlagenden Charak-ter der Rußischen Ratio» zu erkennen. Ihr zu Ercra'gung des größten Ungemachs abgehärteter Körper, ihreKräfte und Gesundheit sind dem Muthe gleich, mit dei«sie diese große Eroberung vollbrachte. Allein selbst beidiesem großen Glücke und Zuwachse an Reichthum undMacht : war es diesem mächtigen Reiche, das in der CultUk-bei dem gewaltigen Fortschritte der abendländischen Euro-päer zurückgeblieben war, schwer, der Macht des kleine«
Schrot'