556 Von d. Entdeckungen im Norden M AbschU.
als Stiefmutter handelt, nein weil die grimmige Kälteihre Wirkungen und Arbeiten stöhrek und aufhält, und ihralso Jahrhunderte dazu anweiset, wozu sie ihr kaum wenigeJahre unter dem gesegneten Einfluße der Sonne in m>l'den Himmelsstrichen vergönnet. Jndeßen ist die Naturauch hier noch ganz Mutter. Die wenigen Zwergpflan-zen dieser Gegenden, sind den Thieren erstaunend gedeih'lich, selbst die Steinflechten (dicken ranZiferinus undisIrinäiLU5) nähren »«gemein und Machen in kurzer Zeitfett. Das Löffelblatt und andere Pflanzchen derselbenKlaffe bieten sich dem von der See mit faulen Fiebern an*gesteckten Reisenden selbst am Ufer dar, und heilen mitihren wohlthätigen Säften in wenigen Tagen den ver*Heerenden Schaarbock.
Allein so wenig versprechend diese Gegenden sind, soist doch auch die See und das Land nicht ohne Geschöpfen,welche ausser ihrem organischen Baue noch willkührlicheBewegung und Bewustseyn haben. VomKorallengewächsean bis zum Saugthiere hinauf, hat jede Klaße von Thie«ren seine Representanten unter diesem sonst unwirthbarcnHimmel. Nowa Zemlja, Spitzbergen, Grönland habensogar ihre Rennhirsche, ihre weiße Baren und Blau-füchse zu Bewohnern, und der Bisam Ochse wohnet iinNorden der Hudsons Bay. Hasen, Mäuse und Viel'fräße sind auch einiger Orten zu Hause. Die See wiw*melt von mannigfaltigen Arten von Wallfischen, unkDelphinen; Ihre Ufer und die öden Eisgefilde dienenden mannigfaltigen Arten der Robben zum Aufenthalte,
und