Einleitung. 5
reiche- Füllhorn von Freuden und Genüssen füruns aufgethan ist, und welchen wir, was auchMilzsüchtige Grübler in ihrem kranken Wahn überseine Unoollkommenhrit klagen mögen, währendsie ihre eigenen beweinen sollten, höchst ungernverlassen, wenn aus der schwarzen Urne der Voll-endung uns das Loos des Hinscheidens bedroht.Ohne eine genauere Kenntniß unsers gegenwärti-gen Wohnortes, bleiben wir Fremdlinge in dereigenen Hcimath. Wäre es nicht unverzeihlich,wenn wir, die wir auf der Erde herumwandeln,uns nicht um das bekümmern wollten, was sichunter unsern Füßen befindet; wenn wir dieFrüchtederselben genößen, ohne uns nach der Beschaf-fenheit des Bodens, in welchem sie wurzeln, zuerkundigen. Dem denkenden Menschen muß esdaran liegen, sich reinere Begriffe über die Be-standtheile der Erde zu erwerben, ihre Einge-weide zu erforschen und einen Blick in ihr Jnne-res zu senden. Wer wünscht nicht einige Auf-schlüsse über die unterirrdischc Werkstätte zu er-halten, in welcher die Natur, umgeben vondem geheimnißvollen Dunkel, welches das Gru-benlicht des Bergmannes nur sparsam beleuchtet,