6 Einleitung.
dir edlen Metalle bildet, die so oft zu unedlenZwecken mißbraucht werden? Strömt uns nichtder Mammon, dessen Zauber so viele Erdensöhnrhuldigen, aus den reichen Adern und Gängender Berge zu, in welchen das zierliche Geflechtedes gediegenen Goldes und Silbers, dem nachSchätze Lüsternen, weit anziehender erscheint,als die reizendsten Eremplare deS Blatter-Ge-webes in der Pflanzenwelt. Schlummern nichtin den Grüften der Erde die schimmernden Ju-welen, welche die Diademe der Herrscher schmü-cken, und strahlen uns dort nicht in untcrirrdi-scheu Grotten die Salz-Krystalle im Feenglanz«entgegen? Wahrlich, uns erwarten reiche Schätze,eine vielseitige Ausbeute der Beobachtung, dieunsere Begriffe erweitert, unsere Kenntnisse stei-gert. Wir müssen des Ganzen Verbindung be-trachten, um wie Kleist so schön, so wahr singt,auf der Leiter der Dinge bis zum Throne derGottheit hinaufzusteigen. Diese große Stufenleiterbilden die Reiche der Natur, eS bilden sie dieKörper des Luftkreises, die Glieder der Pflanzen-und der Thierwelt, so wie die todten Gebildedes Naturreiches, welches wir das Mineralreich